Alles was Sie über Hanföl wissen müssen wie z.B. die Wirkungen, Erfahrungen usw.

Alles was Sie über Hanföl wissen müssen wie z.B. die Wirkungen, Erfahrungen usw.

By admin3 on May 30, 2017 in Tipps und Infos

Alles, was Sie über Hanföl wissen müssen
In den letzten Jahren hat Hanf, die älteste Nutzpflanze der Welt, einen regelrechten Boom erlebt. Und dennoch sind sich noch immer viele Menschen nicht darüber im Klaren, wie viele Vorteile Hanföl für unsere Gesundheit mit sich bringt. Die Pflanze, die auf der ganzen Welt gedeiht, zeichnet sich nicht nur durch ein feines, nussiges Aroma aus, sondern lässt sich auch für kosmetische Zwecke verwenden. Alle wichtigen Informationen zum Thema Hanföl stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Die Herstellung von Hanföl

Die Hanfplanze enthält kleine Samen, aus der durch das Kaltpressverfahren das Öl gewonnen wird. Der Begriff “kaltgepresst” gibt allerdings nicht genau wieder, wie das Öl hergestellt wird: Denn damit das Öl von alleine aus den Samen gepresst werden kann, müssen diese zunächst erwärmt werden. Anschließend erfolgt die Pressung sehr behutsam, damit keine für das Aroma schädliche Wärme durch mechanische Reibung entstehen kann. Auf diese Weise erhält das daraus produzierte Öl seinen herrlichen Geschmack.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Hanföls

Hanföl ist ein reines Naturprodukt, welches über eine Vielzahl an äußerst wichtigen Nährstoffen verfügt. Insbesondere die vielen ungesättigten Fettsäuren, die als besonders hochwertig gelten, sind darin reichlich enthalten. Dabei handelt es sich um Fettsäuren, welche unser Organismus nicht selbst produzieren kann und die er daher von außen aufnehmen muss. Insgesamt sind in Hanföl knapp 500 unterschiedliche Stoffe enthalten – rund 80 % davon entfallen auf ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper optimal verwerten kann. Sie spielen beispielsweise eine wichtige Rolle für den Sauerstofftransport durch unsere Zellen sowie für die Bildung der Zellwände, für einen gut funktionierenden Stoffwechsel und für einen gesunden Hormonhaushalt.

Außerordentlich hoch ist die Konzentration der essenziellen Fettsäuren Omega 6 und Omega 3, darüber hinaus enthält Hanföl unterschiedliche Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Proteine.

Die grüne Farbe des Hanföls kommt nicht von ungefähr: In den Samen ist außérdem Chlorophyll enthaalten, welche die Regeneration und Bildung von Zellen erst möglich macht. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind unter anderem die Vitamine B1, B2 und E sowie auch Linolensäure, Beta-Carotin, Calcium, Eisen, Zink, Kupfer, Phosphor, Magnesium, Calcium, Natrium und Kalium.

Welche Wirkung hat Hanföl auf unseren Körper?

In den letzten Jahren hat sich die Wissenschaft auf der ganzen Welt eingehend mit der Wirkung von Hanföl befasst. Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass das hochwertige Öl verschiedenen Erkrankungen vorbeugen und auch in gewisser Hinsicht unterstützend behandeln kann. Dazu zählen unter anderem Appetitlosigkeit, Lähmungserscheinungen, AIDS, Krebs, Multiple Sklerose, Depressionen, Asthma, Grüner Star, Übelkeit und sogar Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.

Wie lässt sich Hanföl anwenden?

Die Hanfpflanze ist nicht erst seit der Neuzeit ein wichtiges Heilmittel, sondern wurde von vor Jahrtausenden für verschiedene Zwecke genutzt. Sie lässt sich in vielerlei Hinsicht verwenden – egal, ob zur Herstellung von Kleidung, Seilen oder Säcken, zu medizinischen oder kosmetischen Zwecken, als Nahrungsmittel oder auch als Rauschmittel. Bereits die Indianer wussten von den bewusstseinsverändernden Substanzen, die in Hanf enthalten sind und für die die Pflanze auch heute noch bekannt ist. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass ihr Anbau auch heute noch wichtig ist – insbesondere für pharmazeutische Zwecke.

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts förderte man den Anbau von Hanfpflanzen auf der ganzen Welt. So gab es zum Beispiel in Österreich Richtlinien zur Mindestgröße von Anbauflächen. Damals bewarb man Genussmittel mit Hanf noch ganz öffentlich, was heute zumindest in Deutschland nicht denkbar ist – die Nutzung von Hanf war vollkommen normal. Seit Beginn der Industrialisierung und der damit aufkommenden Kunststoffindustrie veränderte sich das Bild gegenüber der Hanfpflanze allerdings: Immer mehr wurde Hanf als Droge verteufelt, immer größer wurde die Furcht der Menschen vor der Pflanze – und dabei vergaß man völlig, was diese Pflanze eigentlich alles kann. Grund genug also, sich selbst mit den vielen Anwendungsgebieten der Hanfpflanze zu befassen.

Hanföl lässt sich zum Beispiel hervorragend in der Küche verwenden: Als Dressing für Salate, zum Verfeinern von Gemüsegerichten oder auch zum Anbraten kann es vielfältig verwendet werden. Auch ein Esslöffel pures Hanföl täglich kann Wunder wirken, denn es versorgt unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen.

Ein anderes Anwendungsgebiet ist die Kosmetik: Hanföl ist dank seinen wertvollen essenziellen Fettsäuren optimal, um die Haut elastisch, frisch und vital zu halten. Hanföl zieht – anders als andere Ölsorten – sehr schnell in die Haut ein und reinigt sie gleichzeitig, ohne dass dabei die Poren verstopfen. Es trägt zur natürlichen Entgiftung der Haut bei und kann außerdem unerwünschte Rötungen lindern. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Struktur des Öls den menschlichen Lipiden in der Haut so sehr ähnelt, dass die Stoffe bis in die tieferen Hautschichten gelangen und auch diese pflegen können.

Die im Öl enthaltene Gamma-Linolen-Säure – kurz genannt GLA – lässt sich unter anderem zur Behandlung von Schuppenflechten, Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen verwenden. Weiterhin bietet sich Hanföl als natürliches Produkt zur Narbenpflege an.
Ein wichtiger Aspekt ist in diesem Zusammenhang, dass der Anbau von Hanföl in der Regel ohne jegliche Herbizide oder Pestizide auskommt – dies gewährleistet eine optimale Hautverträglichkeit.

Im Alltag wird unsere Haut Tag für Tag durch viele unterschiedliche Einflüsse strapaziert: Eine zu trockene Luft im Winter, zu viel Sonne, aggressive Reinigungsmittel, Stress oder auch Make-Up, das die Poren verstopft, setzen ihr zu und lassen sie schneller altern. Die Folge: Unsere Haut verliert an Spannkraft und kann sich nicht mehr richtig regenerieren. Aus diesem Grund sollte Hanföl sowohl äußerlich als auch innerlich angewandt werden, um die Haut bestmöglich zu pflegen.

Wie Hanföl sogar Neurodermitis lindern kann

Nicht wenige Menschen leiden unter der Hautkrankheit Neurodermitis, welche insbesondere nachts unangenehme Beschwerden hervorrufen kann. Vor allem für Kinder und Babys ist das Hautekzem häufig sehr störend: Die Haut schuppt sich, nässt, rötet sich und brennt bei entsprechender Reizung schnell. Zwar gilt Neurodermitis in der Schulmedizin als unheilbar, allerdings lässt sich mit den richtigen Methoden durchaus etwas Linderung erzielen. Hier bietet sich die Verwendung von Hanföl an, welches auf die betroffenen Stellen der Haut aufgetragen und sanft einmassiert wird. Auf diese Weise lässt sich Juckreiz durch die darin enthaltenen Fettsäuren etwas lindern. Der Grund: Bei Menschen, die unter Neurodermitis leiden, liegt oft ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren in der Haut vor. Wer möchte, kann die Wirkung auch durch eine orale Einnahme des Öls unterstützen.

Hanföl – ein ideales Produkt für die Haarpflege

Bekanntlich sorgen natürliche Öle für einen optimalen Schutz der Kopfhaut sowie für eine essenzielle Versorgung der Haare mit Feuchtigkeit. Hanföl stellt eine gute Alternative zu schwerem Ölivenöl dar, denn es lässt sich leicht auswaschen und bringt dennoch einen enormen Effekt mit sich. So lässt sich das Öl entweder mit etwas Conditioner vermischt als nährende Spülung verwenden oder man trägt es pur als Haarmaske auf, die über Nacht einwirkt. Am nächsten Morgen wäscht man sich dann die Haare ganz normal und wird bemerken, dass diese deutlich weicher, seidiger und gepflegter wirken. Weiterhin schützt das Öl die Kopfhaut in der kalten Jahreszeit vor Trockenheit, was gerade durch warme Heizungsluft oft vorkommt. Übrigens: Hat man selbst keine Zeit, sich kosmetische Produkte mit Hanföl herzustellen, kann man inzwischen eine große Auswahl fertiger Kosmetika im Handel erwerben. Wichtig ist dabei allerdings, auf Zertifikate zu achten, welche die gute Qualität des Öls belegen.

Auch für den Hund bringt Hanföl einige Vorteile mit sich

Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere können von den vielen wertvollen Inhaltsstoffen des Hanföls profitieren. Für Hundebesitzer bietet es sich zum Beispiel an, einen Teelöffel des Öls in das Futter zu mischen – es sorgt für ein geschmeidiges, gesund glänzendes Fell und für eine intakte Hautbarriere. Weiterhin zeigen Studien, dass insbesondere die Inhaltsstoffe des Öls insbesondere für ältere Hunde wichtig sind: Ist ein Hund kraftlos oder vielleicht sogar appetitlos, lässt sich dieses Problem vielleicht mit Hanföl lösen. Auch bei Störungen des Verdauungstrakts sowie bei Gelenkbeschwerden und Arthritis ist Hanföl eine gute Wahl.

Wo kann man Hanföl kaufen?

Hanföl ist heutzutage bereits in vielen gut sortierten Supermärkten erhältlich, allerdings wird man am ehesten in Bio-Läden sowie in Reformhäuser fündig. Auch die Apotheke ist eine gute Anlaufstelle. Die meisten im Handel erhältlichen Produkte sind ohnehin von guter Qualität, dennoch sollte man genau hinsehen und mehrere Öle miteinander vergleichen. Besonders wichtig ist, dass keine Schadstoffe darin enthalten sind oder das Öl raffiniert ist. Denn dann lässt es sich nicht in der Küche bzw. zu kosmetischen Zwecken verwenden. Möchte man Hanföl vor allem in der Küche nutzen, sollte es sich idealerweise explizit um ein als Speiseöl beschriebenes Produkt handeln.

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