CBD Tropfen – Kauftipps, Anwendung, Wirkungen usw.

By admin3 on February 4, 2019 in Tipps und Infos

Cannabis ist vielen Menschen vor allem als Rauschmittel bekannt. Auf dem Markt sind inzwischen viele verschiedene Produkte mit dem Wirkstoff Cannabidiol (CBD) erhältlich. Cannabidiol ist für die Linderung diverser Beschwerden in der Medizin angekommen. Sind CBD Tropfen also eine Rauschsubstanz oder ein Heilmittel gegen Schmerzen? Wie wird es angewendet und welchen Nutzen bringt es? Dieser Artikel informiert, wie CBD Tropfen wirken.

Cannabisöl gegen Krankheiten

CBD Tropfen stehen zunächst als Abkürzung für Cannabidiol. Dieser ist ein Wirkstoff aus der Hanfpflanze. Machen CBD Tropfen deshalb ebenfalls „high“? Die Medizin hat inzwischen die heilende Wirkung von Cannabidiol erkannt und untersucht. Bei Erkrankungen, wie Multiple Sklerose und bestimmten Epilepsieformen sind CBD Tropfen ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Doch wie kommt das zustande?

Cannabidiol hat eine langjährige Tradition in der Naturheilkunde. Hanfpflanzen produzieren während des Wachstums mehrere Substanzen: THCa und CBDa sind dabei die zwei bedeutendsten Substanzen. Beides sind Vorläufer anderer, heute verstärkt genutzten, Stoffe: THC und CBD. Insbesondere die Substanz THC (Tetrahydrocannabinol) ist bekannt dafür, psycho-aktiv zu wirken und zu berauschen. Wegen dieser einzelnen Substanz fällt eine Vielzahl der erhältlichen Produkte unter das Betäubungsmittelgesetz.

Anders ist es bei dem Wirkstoff CBD. Cannabidiol berauscht nicht und verfügt stattdessen über viele hilfreiche Eigenschaften. In der Forschung ist der Wirkstoff allerdings erst seit den 60er Jahren im Fokus. Seitdem die Forschung auf den Inhaltsstoff der Hanfpflanze aufmerksam geworden ist, sind die Einsatzgebiete zahlreicher geworden. Mittlerweile kennt auch die Medizin den Nutzen von CBD.

Tipps zum Kauf und zur Aufbewahrung von CBD Tropfen

CBD Tropfen sind seltener in Apotheken oder Reformhäusern frei erhältlich. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Produkte mit einem CBD-Gehalt von unter 0,2 % frei verkäuflich sind. Dementsprechend sind CBD Tropfen auch im Onlinehandel frei und legal verfügbar. Die CBD Tropfen Apotheke bietet sich vorwiegend an, wenn der Arzt ein Rezept für entsprechende Mittel ausgestellt hat. Bei einem Kauf von CBD Tropfen lohnt sich der genaue Blick auf das Etikett und die Produktbeschreibung: Bio-Siegel und eine schonende Verarbeitung sorgen für eine gute Qualität, die der Wirksamkeit der Tropfen zugutekommt.

Wie sind CBD Tropfen aufzubewahren? Prinzipiell gilt für die Lagerung von CBD Tropfen dasselbe wie für herkömmliches Öl. Im Kühlschrank sind CBD Tropfen nicht gut aufgehoben, da dies die Konsistenz beeinträchtigt. Generell ist es ratsam, CBD Tropfen dunkel und kühl zu lagern. Bei der richtigen Lagerung sind CBD Tropfen bis zu 12 Monate haltbar. Dazu muss die Flasche allerdings verschlossen sein.

Wirkung von CBD Tropfen im Körper

Der menschliche Körper verfügt über ein eigenständiges Endocannabinoidsystem. Diese Entdeckung verursachte verstärkte Forschungen bezüglich der Cannabinoide. Diese Forschungen revolutionierten die Anwendbarkeit von Tropfen als Medizinprodukt. Wie wirken die CBD Tropfen? Für welche Anwendungsgebiete sind sie empfehlenswert? CBD Tropfen gelten vorrangig als hilfreich bei bestimmten Formen der Epilepsie. Sie lindern die Krampfsymptomatik bei kindlicher Epilepsie, wie z. B. beim Dravet-Syndrom. Zugleich wirkt sich CBD angstlösend auf den Körper aus. Es verfügt somit über eine beruhigende Wirkung.

Die antioxidative Wirksamkeit von Cannabinoide ist längst erwiesen und damit einher geht die Entdeckung, dass CBD Tropfen geeignet sind, um das Nervensystem zu schützen. Freie Radikale schädigen die Zellen und sind mitverantwortlich für die Alterung des Körpers. Mithilfe von CBD Tropfen lässt sich solch eine Zellschädigung verringern. Diese Auswirkungen sind besonders für die Therapie von Parkinson und Alzheimer wegweisend. CBD lindert Ängste und Depressionen. Deshalb sind Tropfen gut geeignet, um Angststörungen und Depressionserkrankungen zu lindern.

Die Tropfen eignen sich aufgrund ihrer antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften gut für entzündliche Krankheiten (z. B. Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte). Migräne und Arthritis lassen sich mithilfe der Tropfen ebenfalls gut lindern. Wie funktioniert dieser Effekt auf dem Körper? CBD beeinflusst bestimmte Rezeptoren des Körpers. Diese Rezeptoren sind unter anderem für die Schmerzwahrnehmung zuständig.

Wirkung von CBD Tropfen auf Tiere: Cannabisöl für Hund und Katze?

Da sich CBD Tropfen vorteilhaft auf die Gesundheit des Menschen auszuwirken scheinen, stellt sich die berechtigte Frage, ob CBD ebenso für die tierische Gesundheit infrage kommt. Wie wirken CBD Tropfen auf Tiere? Wo kommt es zum Einsatz? Hunde und Katzen, die unter Problemen mit den Bandscheiben, Gelenken oder Knorpeln leiden, können von der schmerzlindernden Wirkweise der Tropfen profitieren. Zugleich entspannen sich die Tiere unter einer Gabe von Tropfen eher und verlieren ihre Ängstlichkeit. Allerdings hängt das bedeutend mit der Dosis zusammen.

Bei Tieren, wie Hunde, Katzen oder Pferde, wirken die CBD Tropfen in der gleichen Weise wie beim Menschen. Ebenso wie der Mensch lässt sich ein Tier durch die richtige Dosierung positiv beruhigen und behandeln. Das Geheimnis zu dieser Tatsache liegt im körpereigenen Endocannabinoid-System. Dieses körpereigene System haben Tiere genauso wie Menschen.

CBD Tropfen Einnahme, Dosierung und Nebenwirkungen

Für die Einnahme von CBD Tropfen ist die Dosis wesentlich, um die optimale Wirksamkeit zu erzielen. Wie sind CBD Tropfen zu dosieren? Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen und für wen ist die Einnahme sinnvoll? Diesen Fragen widmet sich dieser Abschnitt.

CBD Tropfen einnehmen

Tiere vertragen keineswegs dieselbe Dosierung wie ein Mensch. Im Allgemeinen gilt der Rat, dass die Dosis umso geringer auszufallen hat, je kleiner das Tier ist. Eine Katze benötigt eine geringere Dosis als ein Schäferhund, ein Hund eine kleinere als ein Pferd, usw. In jedem Fall ist es ratsam, die Behandlung mit einer geringen Dosis anzufangen und diese allmählich zu steigern, bis der gewünschte Effekt eintritt. Beim Menschen lässt sich ein Öl, wie es bei Tropfen der Fall ist, am einfachsten oral aufnehmen. Im Handel sind verschiedene Optionen für die orale Einnahme vorgesehen: Kapseln, Verdampfer oder mithilfe einer Pipette lassen sich Tropfen ganz nach Bedarf und Notwendigkeit unkompliziert und tropfengenau dosieren. Gleichgültig, welche Variante bevorzugt wird: Es ist ratsam, 15 Minuten nach der Einnahme der Tropfen, nichts zu trinken. Dadurch lässt sich die Wirksamkeit des Öls verbessern.

Die vielen Optionen, um Tropfen einzunehmen, sind besonders gut, um persönlichen Vorlieben zu entsprechen: Da dieTropfen über einen bitteren Geschmack verfügen, mag nicht jeder ihr Aroma. Dementsprechend sind Pillen oder Kapseln ideal, um die spezifischen Aromen zu umgehen. Manche Menschen reagieren empfindlicher auf den Geschmack vonTropfen. Wer diesen Geschmack absolut nicht erträglich findet, kann mit Wasser „nachspülen“. Aufgrund dieses speziellen Aromas der Tropfen können Nebenwirkungen, wie z. B. Übelkeit, auftreten. Diese sind im Regelfall selten und gering ausgeprägt. Zudem hängt das Auftreten von Nebenwirkungen vor allem von der Dosis ab.

Nebenwirkungen

Für gewöhnlich steigt das Risiko von Nebenwirkungen mit dem Anstieg der jeweiligen Dosis. Allerdings sind noch keine Langzeitstudien vorhanden, sodass Aussagen zu möglichen Nebenwirkungen äußerst vage sind. Forscher sind sich jedoch einig, dass dem Körper bei sachgemäßem Gebrauch keine toxischen oder negativen Auswirkungen drohen. CBD Tropfen sind insgesamt sehr sicher in ihrer Anwendung. Bisherige Forschungsergebnisse zeigen lediglich, dass es selten und ausschließlich bei immens hohen Dosierungen zu einigen wenigen Nebenwirkungen kommen kann: Appetitlosigkeit, Schläfrigkeit oder Durchfall sind demnach möglich.

Dosierung

Eine Dosis der CBD Tropfen ist nicht klar geregelt. Grundsätzlich lohnt es sich aber, als Einsteiger auf Öle zurückzugreifen, die 10 bis 15 % CBD enthalten. Die Tropfen eignen sich für eine Einnahme zwei- bis dreimal pro Tag. Bei jeder Einnahme empfiehlt sich eine Dosis von ungefähr drei Tropfen CBD. Bei leichten Beschwerden ist dies eine gute Einstiegsdosis, um mit den CBD Tropfen vertraut zu werden. Chronische Beschwerden profitieren eher von einem hochkonzentrierten Cannabisöl. Ein Gehalt von CBD von 30 % erzielt eine bessere Wirkung. In diesem Fall ist es zudem ratsamer, morgens und abends ca. fünf Tropfen einzunehmen. Bei Kapseln und Pillen gilt die Empfehlung des Herstellers in der Packungsbeilage.

Im Handel sind außerdem Salben erhältlich, die CBD enthalten und auf betroffene Hautstellen aufgetragen werden können. Diese Produkte lohnen sich besonders bei Schuppenflechte oder Neurodermitis. Akne und andere entzündliche Hauterkrankungen können gleichfalls von einer solchen Salbe profitieren. Bei der Verwendung einer Salbe oder Creme gelten ähnliche Empfehlungen wie für die klassischen CBD Tropfen. Zweimal pro Tag lässt sich die Salbe auf die jeweilige Hautstelle auftragen. Die Menge und Häufigkeit der Nutzung richtet sich nach dem Fortschritt der Heilung. Nach einigen Tagen kann die Dosis bei Bedarf weiter angepasst werden. Doch auch bei einer Salbe gilt: Die Packungsbeilage und die Anwendungshinweise des jeweiligen Herstellers sind zu beachten. Im Zweifel können außerdem Ärzte oder Apotheker Fragen über die CBD Tropfen beantworten.

Studien und Erfahrungen – die Hanfpflanze als legales Heilmittel?

Wie legal ist der Konsum? In Deutschland gilt, dass sie unter einer wesentlichen Bedingung legal erwerbbar sind: Die Tropfen müssen einen Wert von unter 0,2 % THC enthalten. Erst bei weniger als 0,2 % THC entfällt die Einordnung in das Arzneimittelgesetz, sodass die Tropfen problemlos frei verkauft dürfen. AlleTropfen mit einem Gehalt von über 0,2 % THC gelten als Medikament und bedürfen deshalb eines Rezepts vom Arzt. Die Forschung hat inzwischen zahlreiche Studien durchgeführt, die die Wirksamkeit von CBD Tropfen betreffen. Speziell in der Krebsforschung sind Studien durchgeführt worden, die Erfolg versprechen.

Einzelne Studien haben beispielsweise herausgefunden, dass CBD in der Lage ist, Tumorzellen in ihrer Lebensfähigkeit einzuschränken. Wachstum und Ausbreitung von Krebszellen ließ sich im Verlauf von Studien mit CBD verringern. Viele weitere Studien belegen eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus. Viele Menschen mit entzündlichen Krankheiten spüren eine Linderung ihrer Symptome unter der Einnahme von CBD.

CBD Öl wirkung und dessen Geheimniss

CBD Öl wirkung und dessen Geheimniss

By admin3 on December 20, 2018 in Tipps und Infos

Das Geheimnis, das die Wirkung von CBD Öl ausmacht
Dass CBD Öl Wirkung in vielen medizinischen Zusammenhängen oder als Nahrungsergänzungsmittel für Tier und Mensch zeigt, ist vielen Menschen bereits bekannt. Es liegt etwas Geheimnisvolles darin, CBD im Körper wirken zu lassen – aber dass die erwünschte Wirkung eintritt, ist kein Geheimnis.

Andererseits gibt es aber auch heute noch viele Fragen oder falsche Annahmen über die vermutete psychoaktive Wirkung dieser Präparate. Das Wort „Cannabis“ ist für die meisten Menschen verbunden mit psychoaktiven Erlebnissen und Rauschzuständen – doch diese treten beim CBD Öl gerade NICHT ein. Dafür wäre das THC verantwortlich – und das ist im CBD Öl kaum enthalten.

Um es gleich vorweg zu nehmen: CBD Öl und andere medizinisch verwendete Cannabisprodukte mit unterschiedlich hohem CBD-Gehalt haben einen so geringen Gehalt an THC, dass dieser keine psychogene Wirkung entfalten kann. Der für solche Präparate verwendete Hanf ist absichtsvoll THC-arm.

Wer also gehofft hatte, er komme so legal an niedrig dosierte Rauschdrogen, wird enttäuscht. Wer aber sein krankes Haustier mit CBD behandeln möchte, oder selbst zu den Menschen gehört, die von den vielen medizinische Anwendungen von CBD Öl profitieren möchten, ist damit bestens bedient.

CBD für alle – und zwar rezeptfrei

Diese Aussage bezieht sich auf eine erstaunlich hohe Zahl an Menschen. Denn nur die wenigsten Menschen gelten bisher wegen nicht mehr behandelbarer Schmerzen und gravierenden Erkrankungsfolgen als potenzielle Nutznießer von CBD-Präparaten auf Rezept. Der Unterschied zwischen beiden Arten von CBD-Präparaten liegt in der maximal erlaubten Dosis, die ohne Rezept verabreicht werden darf.

Die CBD-Präparate von NordicOil sind rezeptfrei und legal frei verkäuflich. Sie müssen sich an die gesetzlichen Vorgaben über die Höchstdosis an CBD halten. Die rezeptpflichtigen Medizinpräparate mit CBD-Gehalt sind deutlich höher dosiert. Sie werden jedoch nur nach strengen Indikationen sowie bei unstillbaren Schmerzen und schweren Krankheiten verordnet. Nur in diesem Fall übernehmen die Krankenkassen die Behandlungskosten.

Was ist CBD Öl?

Bei CBD Öl handelt es sich um eine ölige Cannabidiol-haltige chemische Verbindung. Sie entstammt dem medizinisch verwendbaren Cannabis sativa, einer Hanfpflanze, die wenig THC aufweist. Im Körper von Mensch und Tier entfaltet das CBD seine Wirkung als entspannend, schmerzlindern oder entzündungshemmend – je nachdem, für welchen Zweck und in welcher Dosierung es eingesetzt wird.

Grundsätzlich beruht die ausgleichende und lindernde Wirkung von CBD Öl auf der Tatsache, dass alle Säugetiere ein körpereigenes Endocannabinoid-System haben. Das bedeutet, dass alle Säugetiere eine gewisse Menge körpereigener Cannabinoide produzieren können und entsprechende Rezeptoren für Cannabidoide aufweisen. Die im Körper hergestellte Menge CBD reicht unter normalen Umständen aus, um positive Regulations- und Ausgleichsprozesse im Körper zu erzeugen. Der Körper strebt immer nach einer Homöastase. Damit ist die Aufrechterhaltung eines Zustandes der Balance in einem an sich dynamischen, sich weitgehend selbst regulierenden System gemeint.

Im Zustand einer Erkrankung oder Funktionsstörung genügt die Menge der körpereigenen Cannabinoide aber nicht mehr. Der Körper ist wegen dieses Mangels nicht mehr in der Lage, eine Homöostase herzustellen. Den Patienten geht es dadurch schlechter. Mit der Zufuhr von CBD Öl kann daran etwas geändert werden.

Wie funktioniert CBD Öl?

Bei CBD handelt es sich um eine der prominentesten chemischen Verbindungen der Cannabis-Pflanze – neben dem THC, das die bekannte Rauschwirkung von Cannabis erzeugt. Doch THC wirkt bekanntermaßen psychoaktiv. CBD tut das hingegen nicht. CBD Öl ist also auch nicht psychoaktiv. Sowohl das CBD, wie auch das THC werden nicht direkt aus der Hanfpflanze extrahiert.

Extrahiert werden zunächst die Vorstufen, nämlich THCa und CBDa. Diese liegen von Natur aus im Cannabis vor. In dieser Rohform sind beide wenig erforscht, aber sie entfalten so noch nicht ihre volle Wirkung. Doch durch Erhitzen wird ein biochemischer Prozess initiiert, der Decarboxylierung genannt wird. Dieser verwandelt das THCa und das CBDa in THC bzw. CBD.

Bereits das CBDa hat eine entzündungshemmende Wirkung. CBD hat jedoch einen erweiterten medizinischen Nutzwert, da es neben seinem Effekt auf Entzündungen zusätzlich schmerzlindernd, beruhigend und appetitanregend wirkt. Es wirkt positiv auf das Immunsystem, lindert Arthrose-Beschwerden und kann Krebs-bedingte Beschwerden wie Schmerzen und Übelkeit lindern.

Wie kann CBD Öl aufgenommen werden?

Das aus dem Hanf stammende CBD Öl kann auf fünf verschiedene Arten verabreicht werden. Jede hat gewisse Vor- und Nachteile. Um eine möglichst schnelle und effektive Wirkung zu erzielen, sollten die Verwender eine Viertelstunde nach der Einnahme von CBD Öl weder essen noch trinken. Folgende Aufnahmemöglichkeiten gibt es

die sublinguale Einnahme direkt unter die Zunge
die orale Aufnahme, z. B. über das Essen oder in einem Getränk
die Verdampfung, z. B. in E-Zigaretten
die geschmacksneutrale und gut dosierbare Kapselform
oder die Tablette.

Je nach individueller Vorliebe, gewünschtem Wirkungseintritt und sinnvollster Einnahmeart kann das eine der andere gewählt werden.

Die Frage nach der richtigen Dosis

Viele Faktoren definieren, welche Menge CBD Öl jeweils die optimale Wirkung erzielt. So oder so gilt als Grundregel, CBD Öl immer langsam und vorsichtig anzudosieren. Der Verwender beginnt also mit einem Tropfen CBD Öl und steigert diese Tagesdosis dann um jeweils einen Tropfen, bis der Körper die gewünschte Wirkung etabliert hat.

Der Wirkungseintritt erfolgt je nach Art der Aufnahme, der verabreichten Dosis und der Stoffwechselaktivität unterschiedlich schnell oder langsam. Grundsätzlich ist die sublinguale Aufnahme die empfehlenswerteste, weil hier kaum Wirkung verloren geht, und die gewünschten Effekte schneller eintreten. Bei oraler Aufnahme mit dem Essen muss das CBD erst den Magen- und Darmtrakt passieren. Es verliert dabei einen Teil seiner Wirkung. Die Dosis müsste daher nach der Eingewöhnung entsprechend erhöht werden.

Welche Nebenwirkungen hat CBD Öl?

Wer sich an die Regel hält, die CBD Öl langsam anzudosieren, bemerkt bestenfalls eine leichte Ermüdung oder einen leicht angeregten Stoffwechsel. Sonst treten keine neben- oder Wechselwirkungen auf. Dennoch benötigt der Organismus etwa zwei Wochen, um sich an das CBD zu gewöhnen. Mindestens drei Wochen lang sollte also CBD Öl zugeführt werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Es kannin der Folge bis zu drei Monate eingenommen werden. Danach sollte eine Erholungspause von mehreren Tagen eingelegt werden.

Einige Nebenwirkungen treten möglicherweise in den ersten zwei Wochen der Gewöhnung an das CBD Öl auf. Diese Nebenwirkungen besagen lediglich, dass nach etwa 14 Tagen die eigentlich gewünschte Wirkung eintritt, und das CBD Öl schon jetzt seine Wirkung im Körper entfaltet. Es kann in der ersten Zeit der Einnahme zu einem trockenen Mund und gesteigertem Durstgefühl kommen. Außerdem können vorübergehend gesteigerte Darmtätigkeiten, leichter Schwindel oder Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen auftreten.

Gegen welche Beschwerden hilft CBD Öl?

Eine erwiesene Wirkung erzielen Verwender mit der Gabe von CBD Öl bei

akuten und chronischen Schmerzen, z. B. bei Arthrose
Krebs
Chemotherapie-Folgen wie Übelkeit, Schwäche, Erschöpfung
Entzündungen, etwa Arthritis
Fibromyalgie
Sklerose
Parkinson-Symptomen
Migräne
Schlafproblemen
Stressfolgen wie Nervosität, Überdrehtheit
Angstproblemen und Panikstörungen
oder Depressionen.

Das CBD Öl kann aber auch bei anderen Erkrankungen und Funktionsstörungen lindernd und ausgleichend wirken – zum Beispiel bei psychischen Problemen oder Leberstörungen. Es kann als Nahrungsergänzung zusätzlich zu den vom Arzt verordneten Präparaten verwendet werden. Der Arzt sollte davon aber Kenntnis erhalten. Grundsätzlich spricht nichts gegen eine begleitende Therapie mit CBD Öl. Diese Aussage gilt für Mensch und Tier gleichermaßen.

Welchen Nutzen hat CBD Öl?

Für viele Verwender und Pferde-, Hunde- sowie Katzenbesitzer hat CBD Öl eine ausgleichende, harmonisierende, entspannende, schmerzstillende, entzündungshemmende sowie eine insgesamt positive Wirkung. Nebenwirkungen treten nur in der Eingewöhnungsphase auf. Bei niedriger Anfangsdosierungen muss das aber gar nicht sein.

Als Grundregel gilt: Je behutsamer man andosiert, desto besser wird das CBD Öl vertragen. Geschmacklich ist es sicher nicht jedermanns Sache, da es eindeutig nach Hanf schmeckt. Daher bieten wir unsere CBD-Zubereitungen in unterschiedlichen Darreichungsformen an. Dafür ist aber CBD Öl eine gute Alternative oder eine sinnvolle Ergänzung zu herkömmlichen Medizinpräparaten.

CBD – Einführung und Tipps und Studien

CBD – Einführung und Tipps und Studien

By admin3 on December 13, 2018 in Tipps und Infos

Der Begriff “Cannabis” aus dessen Teilen CBD besteht wird normalerweise mit dem Genuss von berauschenden Pflanzenteilen der hanfpflanze verbunden. Wenn die Rede auf Cannabidiol kommt, geht es aber gerade nicht um eine berauschende Wirkung. Im Gegensatz zum psychoaktiven THC, das aus der männlichen Hanfpflanze gewonnen wird, entstammt das Cannabidiol der weiblichen Hanfpflanze. THC ist hier kaum enthalten. Daher ist Cannabidiol ein kaum psychoaktiv wirkendes Cannabinoid, das vor allem zu verschiedenen medizinischen Zwecken eingesetzt werden kann. Bewiesen sind seine entkrampfenden, entzündungshemmenden, schmerzlindernden, angstlösenden und Übelkeit vertreibenden Effekte. Andere Effekte von Cannabidiol stehen noch in der Diskussion, befinden sich aber schon in der Erforschung.

 

Was ist Cannabidiol?

Cannabis und damit die darin enthaltenen Substanzen Cannabidiol oder THC sind eigentlich gar keine neuen Drogen. Bereits von 5.000 Jahren haben Menschen den Nutzen der Hanfpflanzen erkannt und zu verschiedenen Zwecken genutzt – allerdings ohne zu ahnen, worauf der eintretende Effekt beruht. Unsere frühzeitlichen Vorfahren konnten vermutlich noch kein Cannabis-Öl und keine Tropfen aus der Hanfpflanze herstellen. Trotzdem wussten sie anscheinend schon, dass Cannabis eine positive Wirkung auf Schmerzen hat.

Die moderne Wissenschaft hat sich intensiv mit den Substanzen aus der Hanfpflanze befasst. Mittlerweile wurden 489 verschiedene Pflanzen-Bestandteile aus dem Hanf isoliert und bestimmt. Dabei waren neben den enthaltenen Terpenen oder Flavonoiden vor allem die Phytocannabinoide von Interesse. Derzeit sind etwa 70 verschiedene Phytocannabinoide aus dem Hanf bekannt. Dabei spielen das THC bzw. die Tetrahydrocannabinole wegen ihrer berauschenden Wirkung als illegale Rauschdroge eine Rolle.

Die Cannabidiole oder CBDs stellen ein weiteres Forschungsgebiet von großem Interesse dar. Sie sind aufgrund ihrer Eigenschaften und wegen des geringen THC-Gehalts für medizinische Zwecke interessant. Das trifft möglicherweise auch auf andere Phytocannabinoide zu – aber hier ist die Forschung noch ganz am Anfang. Welchen Nutzen die anderen cannabinoide, beispielsweise die Cannabinole (CBNs) oder die Cannabigerole (CBGs) haben, ist noch unbekannt. Die verschiedenen Phytocannabinoide könnten jedoch für eine Revolution auf dem Medizinsektor sorgen. Denn anders als bei herkömmlichen Medikamenten besitzt der Körper mit dem Endocannabinoid-System eine im Körper von allen Säugetieren vorhandene “Aufnahmestation” für solche Substanzen.

Die dafür zuständigen Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems sind im gesamten Körper verteilt. Das Cannabidiol kann sich an solche Rezeptoren anbinden. Es ist daher besonders geeignet, um medizinische Wirkungen an verschiedenen Orten im Organismus zu entfalten. Die breit gestreute Anwesenheit von Endocannabinoid-Rezeptoren im Körper sorgt für die breite Wirkungspalette des CBDs. Im Unterschied zu herkömmlichen Medikamenten entfalten CBD-Produkte nur in der Eingewöhnungszeit geringe Nebenwirkungen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht festgestellt worden. Nur bei sehr hohen Dosen eines CBD-Präparates kann es zu Wirkverstärkungen anderer Medikamente kommen. In so hohen Dosen wären CBD-Präparate aber ohnehin verschreibungspflichtig, und der Patient wäre vermutlich unheilbar krank und austherapiert. Niedriger dosierte CBD-Präparate sind ideal für die Selbstmedikation.

Zur Legalität

Cannabis und THC-haltige Produkte unterliegen weiterhin als Rauschdrogen mit psychoaktiver Wirkung einem gesetzlichen Verbot. CBD-reicher und THC-armer Nutzhanf darf jedoch legal angebaut und vermarktet werden. Das Cannabidiol ist reichlich in den weiblichen Hanfpflanzen vorhanden – und zwar bevorzugt und in höheren Konzentrationen in den Hanfblüten und im oberen Pflanzendrittel.

Wenn diese Pflanzenteile abgeerntet wurden, wird entweder eine Co2-Extraktion vorgenommen, oder die Pflanzenteile werden in Öl eingelegt, damit der CBD-Gehalt dahin übergeht. Die Extrakte, die mittels das hitzefreie Co2-Extraktion gewonnen werden, gelten als besonders hochwertig, weil durch das schonende Verfahren das komplette Pflanzenstoff-Spektrum – also hauptsächlich Terpene und Flavonoide – sowie die medizinisch wirksamen Phytocannabinoide enthalten sind. Welchen Anteil die Flavonoide und Terpene an der Wirkung des CBDs haben, weiß man noch nicht so genau.

Biochemie, Botanik und Pharmakologie

Das Cannabidiol liegt in der Hanfpflanze überwiegend als CBD-Carbonsäure vor. Das gilt für alle Phytocannabinoide. Erstmals synthetisiert wurde das Cannabidiol von einem israelischen Forscher namens Raphael Mechoulam. Bis das Cannabidiol zu einem CBD-Produkt werden kann, muss es noch einen längeren Verarbeitungsprozess durchlaufen.

Interessant ist am Cannabidiol eine rätselhafte Eigenschaft: Es kann sowohl agonistisch, als auch antagonistisch wirken – also auch das Gegenteil dessen bewirken, was gewünscht wird. Einerseits kann das Cannabidiol sich an die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 binden und nützlich sein. Es kann unter bestimmten Bedingungen aber auch deren Aktivitäten blockieren. Warum das so ist, und was diesen Prozess auslöst, wird noch erforscht. Auch seine Rolle als Antagonist am GPR55-Rezeptor, der an das G-Protein gekoppelt ist, kann vorerst nicht erklärt werden.

Neben den bisher bekannten pharmakologischen Wirkungen werden CBD-Extrakte auch in einem Multiple-Sklerose-Medikament namens Nabiximols verarbeitet. Dabei handelt es sich um einen medizinisch wirksamen Hanfextrakt, der als Spasmolytikum eingesetzt wird. Außerdem gelten CBD-Extrakte wegen ihrer immunsuppressiven Wirkung als Kandidaten, um damit chronisch-entzündliche Darmerkrankungen zu therapieren. Die Nutzung von CBD-Präparaten bei affektiven Störungen, als neuroprotektives oder antioxidatives Präparat sowie als Diabetes-Präventivmedikament wird derzeit erforscht.

Bisher gelten einige CBD-Präparate als sogenannte Orphan-Arzneimittel. Sie werden bei bestimmten kindlichen Epilepsieformen wie dem Lennox-Gastaut-Syndrom oder dem Dravet-Syndrom eingesetzt. Durch diese Einstufung kann das Cannabidiol auf Antrag eine einfachere Arzneimittelzulassung erhalten. In den USA sind solche Präparate bereits uneingeschränkt in Verwendung. In Deutschland sind sie aber noch in gerimgem Umfang in Benutzung.

Wie wirkt Cannabidiol?

Auch wenn bereits mit vielen Produkten erfolgreich medizinische Effekte erzielt werden, sind dringlich weitere Studien notwendig. Nur so kann das gesamte Wirkungsspektrum des Cannabidiols erfasst werden. Auch für die Frage nach individuell sinnvollen Dosierungen bei Schmerzen, Spastiken und Krämpfen, Ängsten oder Schlafproblemen sind weitere Studien relevant. Klar ist, dass Cannabidiol eine pleiotrope Wirkung entfaltet. Wirkungen oder Nebenwirkungen entstehen durch verschiedene Einflüsse. Das macht es umso schwerer, den genauen Wirkmechanismus bei medizinischen Verwendungen zu erforschen.

Auch wenn es bereits zahlreiche Erkenntnisse und Thesen zu den Wirkungen von CBD-Präparaten gibt, sind viele Aspekte noch rätselhaft oder zu wenig gesichert. Es bedarf weiterer Studien – und vor allem genügend unabhängiger Langzeitstudien mit hohen Probandenzahlen. Auf jeden Fall wird Cannabis in Zukunft bei Schmerzen oder anderen Krankheitssymptomen eine größere Rolle spielen. Cannabidiol kann in Form von Tropfen, Pasten oder Gels, Ölen oder Kristallen, Blüten oder Salben sowie als inhalationsfähiges E-Liquid für Verdampfer genutzt werden. Hier möchte NordicOil sich durch ein breites Angebot und hohe qualitative Standards eine Vorrangstellung als Händler und Hersteller in Europa erarbeiten.

Als Wirkungen von Cannabidiol sind bereits die entkrampfenden, entspannenden, schlaffördernden sowie die schmerzlindernden, entzündungshemmenden und anti-epileptischen Eigenschaften bekannt. Es wurde mit “Sativex” bereits in spezielles CBD-haltiges Medikament gegen Spastiken bei Multipler Sklerose entwickelt. Dieses Präparat enthält auch geringe Mengen THC. Möglicherweise können zukünftig auch Bewegungsstörungen durch Parkinson damit behandelt werden. In den USA wird das bereits mit großem Erfolg getan. Konkret eingesetzt wird Cannabidiol derzeit bei Epilepsie.

Inwieweit die antipsychotische Wirkung bei drogeninduzierten psychischen Erkrankungen wie Psychosen oder Schizophrenie eingesetzt werden kann, wird noch untersucht. Von der entzündungshemmenden Wirkung des Cannabidiols profitieren Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Asthma, Arthritis oder anderen Autoimmunkrankheiten. Bekannt ist, dass CBD-Präparate angstlösend wirken, vergleichbar mit Diazepam. Sie lindern Übelkeit nach einer Chemotherapie, oder besitzen neuroprotektive sowie antibakterielle Eigenschaften.

Was ist CBD-Öl

Das Cannabidiol aus der weiblichen Cannabispflanze eignet sich zur Herstellung von Cannabis-Öl bzw. CBD-Öl.

Die Inhaltsstoffe im Öl können ein breites Wirkungsspektrum entfalten, weshalb sie auch bei verschiedenen Beschwerden hilfreich sein können. Diese Darreichungsform wird bevorzugt bei

  • Hautproblemen
  • Schlafstörungen
  • Übelkeit oder Brechreiz
  • Entzündungen oder Arthrose
  • Fibromyalgie-Schmerzen
  • Multipler Sklerose
  • Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder dem Reizdarmsyndrom
  • verschiedenen Epilepsie-Formen
  • Stress oder Angstproblematiken
  • oder Kopfschmerzen bzw. Migräne

eingesetzt. Zahlreiche Studien bestätigen diese Effekte.

Die Herstellung von CBD-Öl geschieht aus Hanfblüten und Blättern der weiblichen Nutzhanf-Pflanze. Diese weist einen geringen THC- und einen hohen CBD-Gehalt aus. Die Hersteller gewinnen das Cannabidiol durch CO2-Extraktionsverfahren. Es gilt sowohl als schonend, wie als effizient und erhält das volle Wirkspektrum. Mit Kohlenstoffdioxid wird der CBD-Wirkstoff unter hohem Druck aus dem Hanf extrahiert. Dann wird der Druck abgesenkt. Das CO2 gibt den CBD-Extrakt dadurch wieder ab. Die natürlichen Cannabis-Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Notwendig ist dann aber noch die Decarboxylierung durch Erhitzen. Nur so wird die CBDA-Säure in aktiven CBD-Extrakt umgewandelt.

Öl enthält neben Cannabidiol weitere Phytocannabinoide wie Cannabinol (CBN), Cannabichromen (CBC) oder Cannabigerol, außerdem Flavonoide und Terpene, Chlorophyll, Carotinoide und Vitamine – vor allem Vitamin E. Außerdem können Spurenelemente und Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Kalzium, Magnesium, Kalium, Kupfer und Mangan, Natrium und Phosphor enthalten sein. Damit die Extrakte einer leichteren Verwendung zugeführt werden, werden sie nun in Öl aufgelöst. Oft wird dafür Hanfsamen-Öl verwendet. Das erklärt den typischen, leicht bitteren Hanfgeschmack und die dunkle Farbe des Öls. Manche Hersteller verwenden für ihre CBD-Vollspektrum Öle Oliven-, Kokosnuss- oder Traubenkern-Öl. Allen Ölen gemeinsam ist der Gehalt an wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Neben der CO2-Extraktion gibt es weitere Herstellungsverfahren, die Kristalle erzeugen. Diese werden dann in Traubenkern-, Hanfsamen- oder Olivenöl gelöst. Das so gewonnene Öl wird als “aus CBD-Kristallen” oder als “CBD-Isolat” bezeichnet. der Unterschied liegt darin, dass das Öl aus Kristallen weder andere Cannabinoide, noch Terpene oder Pflanzenwirkstoffe enthält.

Was ist CBD-Liquid

Bei einem CBD-Liquid wird das Cannabidiol so aufbereitet, dass es in einem Verdampfer verdampft und inhaliert werden kann. E-Zigaretten stellen ein geeignetes Tool dafür dar. Die verschiedenen CBD-Darreichungsformen entfalten eine unterschiedliche Wirkung im Organismus. Sie nehmen aber auch auf geschmackliche Wünsche der Käufer oder praktische Erwägungen Rücksicht. Die CBD-Liquids können auf drei Weisen hergestellt werden. Je nach gewählter Herstellungsart ist die Qualität der CBD-Liquids zu beurteilen. Üblich sind

  • die Extraktion von CBD durch alkoholische Lösungen
  • die Extraktion mittels eines Trägeröls
  • sowie die überkritische CO2-Extraktion

Das letztgenannte Verfahren gilt auch hier als das schonendste. Der Begriff “überkritisch” resultiert aus einer Verfahrensphase, in der dem der CBD-Extrakt fast gasförmig vorliegt. In dieser “überkritischen Phase” ist der Cannabis-Wirkstoff leicht löslich. Er kann daher mit CO2 aus der Hanfpflanze herausgelöst werden. Als Ergebnis liegt ein extrem reiner CBD-Extrakt vor, der fast keine Rückstände enthält.

Welche CBD-Produkte gibt es außerdem?

Neben dem CBD-Öl und den E-Liquids mit unterschiedlich hohem CBD-Gehalt verkaufen die Hersteller auch CBD- Kapseln, Kristalle, Cremes, Blüten, Pasten und einen haltigen Lippenpflegestift.

Was sind mögliche Einsatzgebiete für CBD-Produkte?

Frei verkäufliche CBD-Produkte von NordicOil können bei Schlafproblemen, als Mittel für den antioxidativen Zellschutz, bei Stresserscheinungen wie Burnout oder Angst, innerer Unruhe oder Schlafstörungen ebenso eingesetzt werden, wie bei Übelkeit. Sie dienen der Appetitreduktion und dem Gewichtsmanagement oder bei der Nikotinentwöhnung.

Außerdem können CBD-Produkte mit fünf Prozent CBD-Gehalt bei entzündungsbedingten Schmerzen, chronischen Muskelverspannungen, Neuropathien, rheumatoider Arthritis, Multipler Sklerose, Epilepsie, Parkinson, Morbus Crohn, Schlaf- oder Angststörungen eingesetzt werden. Bekannt sind auch Verwendungen im Kontext mit onkologischen Erkrankungen.

Die etwas höher dosierten Präparate sind für die Mitbehandlung oder Selbstbehandlung von entzündungsbedingten Schmerzen, diabetes- oder anders bedingten Neuropathien, Migräneattacken, rheumatoider Arthritis, Neuropathien, Multipler Sklerose, Parkinson-Bewegungsstörungen oder Epilepsie, sowie für die Linderung von Panikattacken, Angststörungen oder onkologische Indikationen geeignet. Alle Cannabinoide gelten als potente Radikalfänger. Sie haben daher zellschützende Eigenschaften. Inwieweit Präparate bei schizophrenen Psychosen geeignet sind, ist noch zu untersuchen.

Wie verwendet man diese Produkte?

Die beste Aufnahme ist durch das  Öl oder die Paste zu erwarten, wenn diese direkt unter die Zunge gegeben werden. Anschließend sollte eine Viertelstunde lang weder Nahrung noch ein Getränk aufgenommen werden. Andere Aufnahmemöglichkeiten bestehen durch das Inhalieren mit E-Liquids oder eine CBD-Salbe. Die orale Einnahme von CBD-Öl, CBD-Kapseln oder anderen Zubereitungen mindert den CBD-Gehalt, da der Darmtrakt einen Teil des CBD-Gehalts wirkungslos macht. Das kann aber über eine Dosisanpassung ausgeglichen werden.

Sind Nebenwirkungen zu erwarten?

Nur in der Eingewöhnungsphase sind leichte Beschwerden zu erwarten. Sie können in Müdigkeit, Kopfschmerzen, verringerter Konzentrationsfähigkeit oder einem angeregten Darm bestehen.

Gibt es belastbare Studien zu Cannabidiol?

Es liegen bereits zahlreiche Kurzzeit-Studien mit einer geringen Probandenzahl vor, aber Langzeitstudien mit hohen Probandenzahlen fehlen bisher. Außerdem sind die meisten bisher vorliegenden Studien Laborstudien oder Tierstudien. Viele der Hersteller unternehmen selbst Studien, um das Wissen über CBD-Effekte zu erweitern. Interessant ist eine größere Befragung aus dem Jahr 2017. Initiator war die “Brightfield Group” in Verbindung mit “HelloMD”.

Etwa 42 Prozent aller Befragten sagten aus, dass sie nach dem Konsum andere nicht-verschreibungspflichtige oder rezeptpflichtige Medikamente absetzen konnten. 80 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass sie die eingenommenen Präparate als sehr hilfreich empfanden. Nur bei drei Prozent der Teilnehmer war keine Wirkung zu verzeichnen. Viele weitere Studien zum Thema Cannabidiole werden derzeit durchgeführt.

CBD Öl Tiere (Hauptsächlich Hunde und Katzen)

CBD Öl Tiere (Hauptsächlich Hunde und Katzen)

By admin3 on June 28, 2017 in Tipps und Infos

CBD Öl Tiere

Immer mehr Menschen informieren sich über Wirkungen und Verwendungszwecke von CBD Öl. Eher wenig bekannt ist bisher, dass man mit CBD Öl Tiere wie Hunde und Katzen behandeln kann. Da alle Säugetiere über ein körpereigenes Endocannabinoid-System verfügen, sind auch Haustiere für eine Behandlung mit CBD Tropfen oder Gels geeignete Kandidaten.

Es kann bei bestimmten Beschwerden, psychischen Problemen und Schmerz-Symptomatiken die Lebensqualität eines Hundes oder einer Katze erhöhen, mit dem nicht psychoaktiven Cannabis-Wirkstoff CBD zu therapieren. Noch müssen viele Tierärzte jedoch vom Nutzen dieser Methode überzeugt werden.

Wenn Haustiere mit CBD Öl behandelt werden

Hunde und Katzen, die mit CBD Öl behandelt werden, sprechen potenziell genauso gut darauf an, wie Menschen. Der Grund dafür liegt in einer biologischen Gemeinsamkeit: dem Endocannabinoid-System.

Genau gesagt sind es die CB1- und CB2-Rezeptoren, die vom CBD angesprochen werden. Sie verteilen sich im gesamten Körper, beispielsweise im Nervensystem, im Gehirn, in den Organen und Drüsen, im Verdauungstrakt, in der Haut und in den Geweben. Die Cannabinoide hängen sich an die CB-Rezeptoren. Sie aktivieren das körpereigene Cannabinoid-System. Dieses ist ständig bemüht, Körperprozesse zu regulieren. Es hält alle Prozesse im Gleichgewicht und schafft einen Ausgleich, wo dieser notwendig erscheint. Die Medizin nennt das Homöostase.

Gibt ein Behandler einem gestressten Hund CBD Öl, entfaltete dieses nach und nach seine Wirkung. Wie der Mensch auch, stellen Säugetiere körpereigene Cannabinoide her. Diese reichen aber nicht aus, um gestörte Körperfunktionen zu verbessern, wenn es ihnen bei Stress oder Krankheit an Funktionstüchtigkeit oder Schmerzfreiheit mangelt.

Mit CBD Öl Tiere werden ruhiger. Sie scheinen weniger Schmerzen zu haben und eine höhere Lebensqualität zu erreichen. Das bestätigt viele Ergebnisse, die klinische Studien an Tieren ergeben haben. CBD Öl kann demnach zur Behandlung von Hunden, Katzen oder Pferden eingesetzt werden. Optimale Ergebnisse können erzielt werden, wenn die Cannabinoide zusätzlich zur konventionellen Tierarzt-Behandlung verabreicht werden.

Wirkungen und Nebenwirkungen von CBD Öl bei Tieren

Auch Haustiere können von einem hohen Nutzen bei der Verwendung von CBD-Produkten profitieren. Dazu bedarf es nicht einmal einer körperlichen oder psychischen Krankheit. Stressfolgen oder andere akute Zustände reichen für eine Gabe von CBD aus. Die eintretende Wirkung zeigt an, dass dem Tier tatsächlich geholfen wurde. CBD Öl eignet sich bei Tieren, um

diese zu beruhigen und entspannen
die Mobilität und Beweglichkeit zu verbessern
den Stresslevel abzusenken
das Immunsystem zu unterstützen
Angst und Panik zu lindern
chronische Schmerzen zu mindern
neurologische Funktionsfähigkeit sicherzustellen
die Verdauungstätigkeit anzuregen
oder die letzten Lebensstunden zu erleichtern.
Wobei hilft CBD Öl Tieren (Hunden und Katzen)?

Kaum ein Hunde- oder Katzenliebhaber bringt es über das Herz, sein Haustier leiden zu sehen. In vielen Fällen würde die Gabe des nicht-psychoaktigen Cannabis-Wirkstoffes CBD Abhilfe, Ausgleich oder Linderung schaffen. CBD Öl kann bei verschiedenen Erkrankungen ebenso gut verabreicht werden, wie bei psychischen Störungen oder Ängsten. Die Indikation von CBD Öl ist bei

Angstzuständen und Panikreaktionen
Infektionen unterschiedlicher Art
Schmerzzuständen z.B. bei Arthrose oder Wirbelvorfällen
krebsbedingten Schmerzen
bei Wundheilungsstörungen oder zur Unterstützung der Wundheilung nach Bissen und Operationen
altersbedingten Degenerationserscheinungen
Vorliegen von Fettknötchen
epileptischen Anfällen
Verdauungsstörungen oder Erbrechen

gegeben. Auch viele andere Zustände und Erkrankungen bieten sich für eine Behandlung mit CBD Öl an. THunde, die Halter nicht alleine lassen kkönnen, oder neurotische Katzen können damit gleichermaßen erfolgreich behandelt werden.

Alternativ-Option: Kaltgepresstes Hanfsamen-Öl mit CBD-Gehalt

Statt des CBD Öls von NordicOil kann auch mit BCD versetztes Hanfsamen-Öl für die Behandlung von Hunden und Katzen verwendet werden. Der Vorteil für bestimmte Anwendungen liegt im Gehalt an Vitaminen und Antioxidantien. Außerdem liegen alle essentiellen Fettsäuren, sowie sämtliche essentiellen Aminosäuren plus Gamma-Linolensäure (GLA) in dieser Mischung vor.

Durch das GLA ist eine entzündungshemmende und hormonell regulative Wirkung gegeben. Gibt der Halter dem Tier CBD in Hanfsamen-Öl als Nahrungsergänzungsmittel, können damit Hautprobleme behoben werden. Die Krallen und das Fell gesunden sichtbar. Mit CBD versetztes Hanfsamen-Öl eignet sich wunderbar, um Tiere mit Haarausfall, Ekzemen, juckender Haut oder Schuppen das Leben zu erleichtern.

Nebenwirkungen von CBD Öl bei Haustieren

Niemand sollte in CBD-Präparaten ein Wundermittel erwarten. Wie bereits erwähnt, enthält das CBD Öl von NordicOil keine psychoaktiven Inhaltsstoffe. Es wird also keinen berauschenden Effekt entfalten. Außerdem ist CBD Öl kein pharmakologisches Medikament im eigentlichen Sinne. Es ist also ratsam, erst einmal eine Tierarztbehandlung einzuleiten, und CBD als Zusatzoption zu betrachten.

Fakt ist, dass CBD Öl bei Hunden und Katzen für Erleichterung, Entspannung und Schmerzlinderung sorgen kann. Es kann regulatorische Fähigkeiten entfalten und die Körperfunktionen unserer liebsten Haustiere verbessern. Vom Tierarzt verordnete Medikamente werden dadurch aber nicht ersetzt, sondern ergänzt.

Zu Nebenwirkungen kommt es bei der CBD-behandlung von Tieren den bisherigen Erfahrungen nach nicht. Außerdem sind bisher auch keine negativen Wechselwirkungen mit Nahrungsergänzung oder verordneten Medizinpräparaten bekannt geworden. CBD wird als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.

Anwendung und Dosierung von CBD Öl bei Hund und Katze

Als Nahrungsergänzung für Hunde oder Katzen ist niedrig dosiertes CBD Öl ausreichend. Für die Unterstützung eines schwer kranken Haustieres empfehlen wir eine zwei- bis fünfprozentige CBD-Konzentration. Diese dient der Beobachtung des Tieres unter CBD-Einfluss. Spricht das Haustier gut, aber nicht gut genug auf das CBD Öl an, kann die Dosis nach einer gewissen Eingewöhnungszeit erhöht werden – zum Beispiel auf unser zehnprozentiges CBD Öl.

Bei Tieren wie beim Menschen gilt: Das CBD Öl sollte immer in niedriger Konzentration andosiert werden. Außerdem sollte die Dosis – wie bei allen anderen Medikamenten auch – auf das Körpergewicht des Hundes bzw. der Katze abgestimmt werden. Bei Hunden liegt die sinnvolle Dosis meisten bei 2 Tropfen CBD Öl auf je fünf Kilogramm Körpergewicht. Mehr als drei Tropfen je fünf Kilo Gewicht sollten nicht gegeben werden. Trotzdem muss ein Hundehalter keine Bedenken haben, wenn er das CBD Öl bei seinem kranken Hund etwas höher dosieren möchte, weil daraus keine negativen Folgen resultieren. Bestenfalls wirkt das Tier etwas schläfriger.

Die Individualität jedes Tieres ist der Maßstab, der die effektivste CBD-Dosis definiert. Fakt ist, dass bereits geringe Dosen CBD wirksam sind – und höhere Dosen nicht immer zu besseren Effekten führen. In den meisten Fällen ist eine Einzeldosis ausreichend. Es kann jedoch angeraten sein, bei schweren Schmerzzuständen oder Erkrankungen bis zu drei Einzeldosen zu verabreichen.

Die Dosierung von CBD Öl sollte nicht eigenmächtig, sondern in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt erfolgen. Zur Gewöhnung beginnen die meisten Behandler mit einem Tropfen CBD Öl. Am zweiten Tag wird die CBD-Dosis auf zwei, dann auf drei Topfen erhöht. Die Dosis, bei der der gewünschte Effekt eintritt, ist die sinnvolle Tagesdosis. Bei CBD Öl Tiere Hunden und Katzen sollte mindestens drei Wochen verabreicht werden, damit die Verdauung sich daran gewöhnen kann. Alle drei Monate sollten ein paar Tage Einnahmepause eingelegt werden.

Die Verabreichung des CBD Öl Tiere kann bei Hunden und Katzen einfach über das Futter erfolgen. Alternativ kann das CBD Öl auch direkt in den Schlund bzw. auf die Zunge geträufelt werden. Die letztgenannte Verabreichung wirkt besser, weil das CBD über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Es muss nicht erst im Darmtrakt verstoffwechselt werden. Dabei verliert es einen Teil seiner Wirkung, was bei der Dosierung berücksichtig werden muss. Manche Tiere lassen jedoch nicht zu, dass das CBD Öl über die Zunge verabreicht wird. Der neutrale Geschmack ist auch für Tiere angenehm. Dass CBD Öl mittlerweile legal ist, eröffnet auch neue Behandlungsoptionen für Haustiere.

CBD-Studien an Tieren

Es liegen derzeit verschiedene internationale Studien zu den Verwendungsmöglichkeiten von CBD Öl Tieren vor. Die meisten wurden in englischer Sprache veröffentlicht. Diese Studie setzt die Effekte von CBD Öl bei Haustieren mit der von Phenobarbital gleich. Sie bestätigt also die beruhigende und schmerzlindernde Wirkung.

Diese Studie der amerikanischen Cornell University bestätigt, dass Hunde mit Arthritis mit einer Dosis von 2 Milligramm CBD Tropfen je Kilogramm Körpergewicht Linderung erfahren.

Eine Übersichtsstudie erforschte, welche Nutzen Cannabinoide bei Tieren haben und welche therapeutische Dosis sinnvoll ist. Diese drei Studien sollen als Beispiel für die Vielzahl von entsprechenden Forschungsvorhaben genügen.

Woran es noch mangelt, sind – wie so oft – Langzeitstudien mit ausreichend hohen Probandenzahlen, die über die Wirkung von medizinischem Cannabis bei Tieren Auskunft geben. Derzeit wird in speziellen Studienvorgaben ermittelt, wie die speziellen Wirkungen des CBD Öls bei bestimmten Erkrankungen genutzt werden können, und welche Dosierungsempfehlungen des CBDs bei Tieren je Krankheit sinnvoll erscheinen. Auch die Kombination von CBD Öl mit anderen heilwirksamen Zutaten wird dabei unter die Lupe genommen

CBD Öl: Wirkung, Studien und Produkttests

CBD Öl: Wirkung, Studien und Produkttests

By admin3 on June 27, 2017 in Tipps und Infos

Wirkung, Studien und Produkttests zu dem Thema CBD Öl
Oftmals ist die Nutzung von CBD Öl eher auf den Rat von gut informierten Freunden zurückzuführen, als auf die Anordnung von einem Arzt. Dabei könnte jeder heutzutage CBD Öl gegen Schmerzen, Schlafstörungen oder Erschöpfung probieren. Vielen Medizinern steht jedoch noch die Skepsis ins Gesicht geschrieben, wenn es um Produkte mit CBD geht. Denn CBD ist ein Cannabis-Produkt. CBD ist aus Sicht der Mediziner außerdem noch zu unerforscht.

Tatsächlich ist die Abhängigkeit von pharmazeutischen Produkten und der unbedingte Glaube an diese Arzneimittel in der Ärzteschaft noch zu groß. Lieber nehmen die Mediziner Nebenwirkungen bei ihren Patienten hin, als einmal gedanklich umzuschalten. CBD Öl gilt in der Medizin zudem nicht als Medikament, sondern als Nahrungsergänzung. Es unterliegt daher nicht den strengen Regulationen, denen Arzneipräparate unterliegen. Patente auf CBD können von den Pharmafirmen nicht erworben werden, da es sich um eine natürliche Substanz handelt.

Daher können die Pharmariesen mit entsprechenden Präparaten keine Alleinstellung und keine lohnenswerte Marktmacht erzielen. Sie verzichten daher weitgehend auf eigene Studien zum Thema. Nur bei ausbehandelten Patienten werden höher dosierte CBD-Produkte auf Rezept verordnet. Die Krankenkassen übernehmen aber nur bei bestimmten Indikationen die Kosten.

Was ist CBD Öl?

CBD Öl ist ein in Öl gelöster Wirkstoff aus dem Hanf – und zwar aus der weiblichen Hanfpflanze, dem sogenannten Faserhanf. Dieser wird vom Drogenhanf unterschieden. Die Betonung dieses Unterschieds ist wichtig, denn die weiblichen Faserhanfpflanzen enthalten kaum THC, das als psychoaktive Rauschdroge bekannt ist. Stattdessen enthalten die weiblichen Hanfpflanzen in den oberen Pflanzenteilen und Blüten größere Mengen Cannabidiol (CBD). Diese Substanz ist keine Rauschdroge, sondern ein medizinisch nutzbares Cannabinoid.

Der Körper von Säugetieren beinhaltet ein Endocannabinoid-System. Er kann selbst Cannabinoide herstellen und schafft durch entsprechende Rezeptoren einen Ausgleich zwischen vielen innerkörperlichen Prozessen – die sogenannte Homöostase. Treten aber Schmerzen, Funktionsstörungen oder andere gesundheitliche Probleme auf, sind die körpereigenen Cannabinoide nicht ausreichend vorhanden, um lindernd einzugreifen. Das aber bewirkt die Einnahme von Cannabidiol oder CBD. Da dieser Wirkstoff durch im ganzen Körper verteilte Rezeptoren genau dort wirken kann, wo es gebraucht wird, kann er auf viele Weisen hilfreich sein.

Dass die medizinisch wirksamen Cannabinoide erst um ihre Anerkennung als Arzneimittel kämpfen müssen, liegt unter anderem an noch fehlenden Langzeitstudien mit einer ausreichenden Probandenzahl. Die bisher vorliegenden Studien beantworten nicht alle Fragen. Sie weisen aber darauf hin, dass CBD Öl in vielen Zusammenhängen eine gute Wahl ist. Der Grund liegt in den geringen Nebenwirklungen und den kaum vorhandenen Wechselwirkungen. Nur bei sehr hohen Dosierungen kann es Wechselwirkungen geben.

Wirkung und Legalität

Die Wirkung und der Wirkungseintritt von Cannabidiol hängen von der Dosis und der Art der Einnahme ab. In der Regel wirkt CBD Öl am besten, wenn es unter die Zunge geträufelt, also sublingual zugeführt wird. Der Geschmack nach Hanf ist typisch. Er sagt aber nicht jedem zu. Daher hat NordicOil verschiedene Darreichungsformen für CBD entwickelt. Zu beachten ist jedoch: Bei allen Einnahmearten von CBD-Produkten, die den Umweg über den Darmtrakt nehmen, geht ein Teil der Wirkung verloren. Der Wirkungsverlust kann jedoch durch eine erhöhte Dosis CBD aufgefangen werden.

Wichtig ist, mit einer geringen CBD Öl Dosis von einem Tropfen zu beginnen. Die niedrige Anfangsdosis wird dann behutsam gesteigert, bis die anfänglichen Nebenwirkungen aufhören und die ideale Dosis CBD Öl gefunden wurde. Hergestellt wird das CBD Öl in einem schonenden Verfahren ohne Wärmeeinwirkung, aber mit einer CO2 Druck-Extraktion. Zunächst liegt das Cannabidiol als eine Säure (CBDa) vor. Diese muss erst durch Erhitzen zu CBD verwandelt werden, um ihre volle Wirkungskraft zu erhalten.

CBD Öl ist ein hochreines und absolut legales Produkt, das kein THC und kaum Verunreinigungen enthält. Die Legalität beruht auf dem medizinischen Nutzwert und dem Mangel an berauschenden Substanzen. Durch die Legalisierung von CBD können nun auch die Hersteller von CBD-Produkten eigene Studien in Auftrag geben.

Studien

Die bisher vorliegenden Studien zu CBD und CBD Öl sind bereits zahlreich. Es mangelt ihnen aber oft an langer Dauer und ausreichend großen Probandenzahlen. Meist handelt es sich um Tierstudien und Laborstudien. Diese wurden ergänzt um wissenschaftliche Befragungen von bestimmten Patientengruppen, die – zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung – auch CBD Öl verabreicht bekamen. In den USA erhalten beispielsweise viele Parkinson-Betroffene CBD Öl. Viele Patienten berichteten daraufhin in Befragungen, dass sie ihre schulmedizinischen Medikamente absetzen oder herunterdosieren konnten.

Der Mangel aus aussagefähigen Langzeitstudien hat zwei Gründe: die mangelnde Legalität von Hanföl oder CBD Öl bis vor kurzem – und die späte Entdeckung des Cannabidiols (CBD) in den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Interessant sind im medizinischen Zusammenhang nur die Cannabinoide ohne THC-Gehalt. Nachdem in den Achtzigern das menschliche Endocannabinoid-System samt seiner Rezeptoren entdeckt worden war, war ein weiterer Schritt im Erkenntnisprozess geschafft.

Studien an der “Saint-Louis-University” in Missouri entdeckten die Bedeutung der Rezeptoren CB1 und CB2, die eine besondere Rolle bei der Verarbeitung von Cannabidiol spielen. Diese Rezeptoren spielen bei der Schmerzwahrnehmung, beim Angstempfinden, bei Emotionen wie Trauer oder Freude, bei der Arbeit des Immunsystems oder bei Hunger- oder Müdigkeitsgefühlen eine prominente Rolle. Die Entdeckung, dass der Organismus von Säugetieren selbst Cannabinoide herstellen kann, folgte auf dem Fuß. Damit war die Erkenntnis, dass nicht nur körpereigene Cannabinoide positiv auf die Gesundheit einwirken, getan.

Die meisten Studien waren zellbezogene In Vitro- oder Tierstudien. Diese haben dennoch eine Relevanz für den Menschen, da alle Säugetiere über ein Endocannabinoid-System verfügen. Vor allem die Krebs-bezogenen Studien über CBD ließen aufhorchen. CBD Öl und andere CBD-Darreichungsformen erweisen sich als schmerzlindernd, Übelkeit vertreibend, entzündungshemmend, angstlösend und beruhigend. Insbesondere Patienten, die eine Chemotherapie erlebten, profitieren davon. Interessant war für die Krebsforscher auch die Entdeckung der antioxidativen und mutationshemmenden Wirkung von CBD.

Experimente mit menschlichen Probanden ergaben, dass CBD

autoimmunologische Entzündungsprozesse bei Diabetes Typ 1 reduzieren kann
epileptische Anfälle reduziert
Bewegungsstörungen bei Parkinson verbessert
Entzugsbeschwerden bei Nikotin-Verzicht lindert
Angstzustände und psychotische Symptome mindert
den Appetit von Adipositas-Betroffenen verringert
oder Schlafprobleme lindert.

Weitere Studien verifizierten diese Erkenntnisse und fügten neue hinzu. Neuere Studien befassen sich mit der Wirkung von CBD bei typischen Parkinsonbeschwerden, Alzheimer-Symptomen oder Multipler Sklerose. Leider haben die internationalen Pharmariesen kein Interesse an diesen Forschungsergebnissen. Sie sehen die Legalisierung von CBD-Produkten als Bedrohung ihrer Marktmacht an. Außerdem können auf natürliche Wirkstoffe wie CBD keine Patente erworben werden. Die Pharmaindustrie investiert daher kaum in eigene Forschungsprojekte.

Die bisher vorliegenden Studienergebnisse belegen jedoch, dass CBD Öl und andere CBD-Produkte medizinisch vielseitig verwendbar sind. Sie entfalten einen hohen Nutzen ohne gravierende Nebenwirkungen.

Warum gibt es unterschiedliche Stärken?

CBD Öl liegt – ebenso wie andere CBD-Produkte – absichtsvoll in unterschiedlichen Gehaltsstärken vor. NordicOil führt beispielsweise CBD Öl mit 5, 15 und 20 Prozent CBD-Gehalt. Andere Hersteller bieten auch zehnprozentiges CBD Öl. Außerdem gibt es bei NordicOil Pasten mit einem CBD-Gehalt von 30,40 und 50 Prozent.

Zunächst wird CBD Öl mit der geringsten Wirkstärke andosiert. Dann muss der Verwender herausfinden, bei welcher Dosierung er die gewünschte Wirkung erlebt. Wird die Zahl der benötigten Tropfen zu hoch, sollte der Nutzer auf das nächst höher dosierte Fläschchen zurückgreifen. Die Dosierung von CBD Öl richtet sich nach Art und Schwere der Symptome bzw. der vorliegenden Erkrankung. Bei Schlafstörungen werden nur einmalig zehn Tropfen zugeführt. Bei Schmerzen und Beschwerden schwerer Art können bis zu dreimal täglich fünf bis zehn Tropfen eingenommen werden.

Patienten, bei denen andere Medikamente nicht ausreichend gut wirken, oder die durch konventionelle Schlaf- oder Schmerzmittel zu viele Nebenwirkungen erleben, haben bei chronischen Erkrankungen die Möglichkeit, das CBD Öl auf Privatrezept zu erhalten. Ein Kassenrezept mit Kostenübernahme durch die Krankenkasse muss beantragt werden. Es wird nur nach strengen bis strengsten Indikationen ausgestellt.

Anwendungsmöglichkeiten

Die Breite der Anwendungsmöglichkeiten für CBD Öl ist beachtlich. Die bisher vorliegenden Erkenntnisse bilden aber vermutlich nicht das gesamte Spektrum der Einsatzmöglichkeiten ab. Manches wird sich erweitern und verifizieren lassen, anderes erweist sich vielleicht als unhaltbare These. Möglich ist auch eine kombinierte Anwendung von THC und CBD in bestimmten Präparaten, beispielsweise bei MS oder Krebs. Bisher ist diese Wirkstoff-Kombination jedoch nicht legalisiert worden.

Als antioxidative, schmerzlindernde, angstlösende, appetithemmende, entzündungshemmende oder schlaffördernde Präparate können ölige Darreichungen mit CBD-Gehalt auf viele Erkrankungen und Symptome positiv einwirken. Die Behandlungsbreite reicht von Adipositas über Neuropathien bis zu Schlafstörungen. Auch die antipsychotische oder suchthemmende Wirkung von CBD Öl ist in der Erforschung. Die Forschung über Wirkungen bei schweren Erkrankungen wie MS, Alzheimer oder bestimmten kindlichen Epilepsien ist am Laufen. CBD beeinflusst im Organismus zahllose Prozesse, die die Forscher erst im Einzelnen identifizieren müssen. Nur so können sie feststellen, warum bestimmte Effekte eintreten.

Problematisch ist, dass CBD Öl in manchen Fällen auch gegenteilige als die gewünschte Wirkungen entfalten kann, oder völlig wirkungslos bleibt. Unter welchen Umständen und warum das so ist, ist noch nicht bekannt.

Nebenwirkungen von CBD Öl

Nebenwirkungen sind nur in der Eingewöhnungsphase zu erwarten. Sie können in einem trockenen Mund, erhöhtem Durstgefühl, leichten Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder einem angeregten Stoffwechsel bestehen. Nach spätestens vierzehn Tage sind diese Nebenwirkungen ausgestanden. Wer CBD Öl vorsichtig – mit einem Tropfen am Tag – andosiert, macht es richtig.

Wechselwirkungen mit schulmedizinischen Präparaten sind nur dann möglich, wenn es zu einer sehr hohen Tagesdosis kommt. In diesem Fall können die Wirkungen schulmedizinischer Pharmazeutika verstärkt werden. Daher wird angeraten, CBD Öl immer in Absprache mit dem behandeln Arzt einzunehmen. Die schulmedizinischen Präparate sollten gegebenenfalls niedriger dosiert werden. Manchmal können sie auch komplett abgesetzt werden.

Erfahrungen

Die meisten Verwender machen äußerst positive Erfahrungen mit CBD-Produkten. Viele berichten von der Linderung ihrer Beschwerden. Zuvor waren viele dieser Menschen mit anderen Medikamenten behandelt worden. Diese wirkten entweder nicht ausreichend, oder sie entfalteten starke Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Präparaten. Nur bei sehr wenigen Probanden einer umfangreichen Befragung war keine positive Wirkung zu verspüren.

In den meisten Fällen wird das CBD Öl zusätzlich zu bereits verordneten Präparaten gegeben. Das kann durchaus in Selbstbehandlung geschehen. Doch wenn eine ernsthafte Erkrankung vorliegt, sollte der Arzt von der Einnahme eines CBD-Präparats informiert werden. Fakt ist nämlich, dass in vielen Fällen die Behandlung angepasst werden muss. Der Patient benötigt oft weniger schulmedizinische Medikamente. Er erlebt aber trotzdem einen Behandlungserfolg.

Insofern ist absehbar, dass CBD Öl als begleitende Therapie einen hohen Nutzen haben könnte. Zudem ist offensichtlich, dass es auch als alleinige Therapie-Option einige Erfolge verspricht – zum Beispiel in der Suchttherapie oder bei Schlafstörungen.

Kann man CBD Öl rauchen?

Die Antwort lautet Jein. CBD kann nur als reines, Nikotin-haltiges oder aromatisiertes E-Liquid mittels eines Verdampfers – etwa einer E-Zigarette – inhaliert werden. In anderer Form kann es nicht geraucht werden. Die Frage kommt auf, weil Cannabis bzw. Haschisch üblicherweise in einen Joint mit Tabak eingerollt, angezündet und geraucht wird. Da CBD Öl flüssig ist, kann es nicht geraucht oder inhaliert werden. Die E-Liquids sind eine speziell auf die Inhalation abgestimmte Darreichungsform für CBD.

Bei Nordic Oil liegen E-Liquids mit einem, drei oder fünf Prozent CBD-Gehalt vor. Es handelt sich dabei um hochwertiges Vollspektrum CBD in reiner Form. Andere Hersteller bieten CBD Liquids in aromatisierter Form an. Diese Liquids können qualitativ unterschiedlich ausfallen, wie alle anderen CBD-Produkte auch. Letztlich kommt es darauf an, auf welche Weise die CBD-Produkte hergestellt werden. Es gibt mehrere Extraktions-Methoden. Nicht alle führen zum bestmöglichen Ergebnis. Zwei Herstellungsmethoden sind aber preiswerter und werden deshalb genutzt.

Für einen Produkttest, der auch auf den Nutzen solcher E-Liquids eingeht, ist dieser Artikel im Hanfmagazin interessant.

Was bedeutet “Full Spectrum CBD Öl”?

Ein Vollspektrum CBD Öl wird mit der schonenden und hitzefreien CO2-Extraktion gewonnen. Es enthält praktisch kein THC, keine Rückstände des Faserhanfs und keine anderen Verunreinigungen. Vollspektrum CBD Öl ist die reinste Form, in der dieses Öl vorliegen kann. Liegt kein Vollspektrum CBD Öl vor, fehlen Terpene, Flavonoide, Vitamine oder Mineralstoffe, die ebenfalls im Faserhanf enthalten sind. Diese Substanzen sind als Nährstoffe wichtig für den Organismus.

Welche der Heilwirkungen des CBD-Gehalts diese initiieren oder unterstützen, ist noch nicht klar. Auf jeden Fall empfiehlt es sich wegen der Vollwertigkeit, auf ein Vollspektrum CBD Öl oder eine NordicOil CBD-Paste als “Full Spectrum”-Extrakt zu achten.

CBD versus CBDa

Die Hanfpflanze stellt während ihres Wachstums nur THCa und CBDa her. CBDa ist eine Vorform bzw. ein Vorläufer von Cannabidiol oder CBA. Beide sind demnach Cannabinoide. Inwieweit bereits diese Vorstufe als Säure einen gesundheitlichen Nutzen hat, ist noch zu erforschen. Bisher hielt man diese CBD-Vorformen für inaktiv. Auf jeden Fall ist ein Prozess namens Decarboxylierung notwendig, damit aus dem CBDa das heilwirksame CBD Öl wird – und aus THCa das psychoaktive THC.

Es ist anzunehmen, dass bereits die CBA-Vorstufe ein gewisses medizinisches Potenzial hat. Da viele Forscher das CBDa aber für unwichtig hielten, wurde das CBD sehr viel früher und häufiger in Studien einbezogen. Erst in neuerer Zeit ändert sich das.

CBD versus THC

CBD und THC stehen als bekannteste Cannabinoide aus Hanf in einem klaren Verhältnis. Bisher galten Marihuana oder Haschisch als illegale Rauschdrogen – unabhängig von den darin enthaltenen Cannabinoiden und deren individuellem Beitrag zum Rausch. Die berauschenden, entspannenden und psychoaktiven Effekte gehen aber alleine auf das THC zurück.

Als man entdeckte, wie viele verschiedene Cannabinoide im Hanf enthalten sind, entdeckte man auch das CBDa und das CBD. Dieses ist ein eben NICHT rauscherzeugender und psychoaktiver Inhaltsstoff im Hanf. CBD entfaltet vielmehr einen hohen Nutzen in medizinischer Hinsicht. Wir sprechen daher auch von medizinischem Cannabis. Nur dieser ist legal. Die Verwendung von Haschisch, Marihuana oder THC ist weiterhin illegal.

Alles was Sie über Hanföl wissen müssen wie z.B. die Wirkungen, Erfahrungen usw.

Alles was Sie über Hanföl wissen müssen wie z.B. die Wirkungen, Erfahrungen usw.

By admin3 on May 30, 2017 in Tipps und Infos

Alles, was Sie über Hanföl wissen müssen
In den letzten Jahren hat Hanf, die älteste Nutzpflanze der Welt, einen regelrechten Boom erlebt. Und dennoch sind sich noch immer viele Menschen nicht darüber im Klaren, wie viele Vorteile Hanföl für unsere Gesundheit mit sich bringt. Die Pflanze, die auf der ganzen Welt gedeiht, zeichnet sich nicht nur durch ein feines, nussiges Aroma aus, sondern lässt sich auch für kosmetische Zwecke verwenden. Alle wichtigen Informationen zum Thema Hanföl stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Die Herstellung von Hanföl

Die Hanfplanze enthält kleine Samen, aus der durch das Kaltpressverfahren das Öl gewonnen wird. Der Begriff “kaltgepresst” gibt allerdings nicht genau wieder, wie das Öl hergestellt wird: Denn damit das Öl von alleine aus den Samen gepresst werden kann, müssen diese zunächst erwärmt werden. Anschließend erfolgt die Pressung sehr behutsam, damit keine für das Aroma schädliche Wärme durch mechanische Reibung entstehen kann. Auf diese Weise erhält das daraus produzierte Öl seinen herrlichen Geschmack.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Hanföls

Hanföl ist ein reines Naturprodukt, welches über eine Vielzahl an äußerst wichtigen Nährstoffen verfügt. Insbesondere die vielen ungesättigten Fettsäuren, die als besonders hochwertig gelten, sind darin reichlich enthalten. Dabei handelt es sich um Fettsäuren, welche unser Organismus nicht selbst produzieren kann und die er daher von außen aufnehmen muss. Insgesamt sind in Hanföl knapp 500 unterschiedliche Stoffe enthalten – rund 80 % davon entfallen auf ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper optimal verwerten kann. Sie spielen beispielsweise eine wichtige Rolle für den Sauerstofftransport durch unsere Zellen sowie für die Bildung der Zellwände, für einen gut funktionierenden Stoffwechsel und für einen gesunden Hormonhaushalt.

Außerordentlich hoch ist die Konzentration der essenziellen Fettsäuren Omega 6 und Omega 3, darüber hinaus enthält Hanföl unterschiedliche Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Proteine.

Die grüne Farbe des Hanföls kommt nicht von ungefähr: In den Samen ist außérdem Chlorophyll enthaalten, welche die Regeneration und Bildung von Zellen erst möglich macht. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind unter anderem die Vitamine B1, B2 und E sowie auch Linolensäure, Beta-Carotin, Calcium, Eisen, Zink, Kupfer, Phosphor, Magnesium, Calcium, Natrium und Kalium.

Welche Wirkung hat Hanföl auf unseren Körper?

In den letzten Jahren hat sich die Wissenschaft auf der ganzen Welt eingehend mit der Wirkung von Hanföl befasst. Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass das hochwertige Öl verschiedenen Erkrankungen vorbeugen und auch in gewisser Hinsicht unterstützend behandeln kann. Dazu zählen unter anderem Appetitlosigkeit, Lähmungserscheinungen, AIDS, Krebs, Multiple Sklerose, Depressionen, Asthma, Grüner Star, Übelkeit und sogar Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.

Wie lässt sich Hanföl anwenden?

Die Hanfpflanze ist nicht erst seit der Neuzeit ein wichtiges Heilmittel, sondern wurde von vor Jahrtausenden für verschiedene Zwecke genutzt. Sie lässt sich in vielerlei Hinsicht verwenden – egal, ob zur Herstellung von Kleidung, Seilen oder Säcken, zu medizinischen oder kosmetischen Zwecken, als Nahrungsmittel oder auch als Rauschmittel. Bereits die Indianer wussten von den bewusstseinsverändernden Substanzen, die in Hanf enthalten sind und für die die Pflanze auch heute noch bekannt ist. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass ihr Anbau auch heute noch wichtig ist – insbesondere für pharmazeutische Zwecke.

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts förderte man den Anbau von Hanfpflanzen auf der ganzen Welt. So gab es zum Beispiel in Österreich Richtlinien zur Mindestgröße von Anbauflächen. Damals bewarb man Genussmittel mit Hanf noch ganz öffentlich, was heute zumindest in Deutschland nicht denkbar ist – die Nutzung von Hanf war vollkommen normal. Seit Beginn der Industrialisierung und der damit aufkommenden Kunststoffindustrie veränderte sich das Bild gegenüber der Hanfpflanze allerdings: Immer mehr wurde Hanf als Droge verteufelt, immer größer wurde die Furcht der Menschen vor der Pflanze – und dabei vergaß man völlig, was diese Pflanze eigentlich alles kann. Grund genug also, sich selbst mit den vielen Anwendungsgebieten der Hanfpflanze zu befassen.

Hanföl lässt sich zum Beispiel hervorragend in der Küche verwenden: Als Dressing für Salate, zum Verfeinern von Gemüsegerichten oder auch zum Anbraten kann es vielfältig verwendet werden. Auch ein Esslöffel pures Hanföl täglich kann Wunder wirken, denn es versorgt unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen.

Ein anderes Anwendungsgebiet ist die Kosmetik: Hanföl ist dank seinen wertvollen essenziellen Fettsäuren optimal, um die Haut elastisch, frisch und vital zu halten. Hanföl zieht – anders als andere Ölsorten – sehr schnell in die Haut ein und reinigt sie gleichzeitig, ohne dass dabei die Poren verstopfen. Es trägt zur natürlichen Entgiftung der Haut bei und kann außerdem unerwünschte Rötungen lindern. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Struktur des Öls den menschlichen Lipiden in der Haut so sehr ähnelt, dass die Stoffe bis in die tieferen Hautschichten gelangen und auch diese pflegen können.

Die im Öl enthaltene Gamma-Linolen-Säure – kurz genannt GLA – lässt sich unter anderem zur Behandlung von Schuppenflechten, Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen verwenden. Weiterhin bietet sich Hanföl als natürliches Produkt zur Narbenpflege an.
Ein wichtiger Aspekt ist in diesem Zusammenhang, dass der Anbau von Hanföl in der Regel ohne jegliche Herbizide oder Pestizide auskommt – dies gewährleistet eine optimale Hautverträglichkeit.

Im Alltag wird unsere Haut Tag für Tag durch viele unterschiedliche Einflüsse strapaziert: Eine zu trockene Luft im Winter, zu viel Sonne, aggressive Reinigungsmittel, Stress oder auch Make-Up, das die Poren verstopft, setzen ihr zu und lassen sie schneller altern. Die Folge: Unsere Haut verliert an Spannkraft und kann sich nicht mehr richtig regenerieren. Aus diesem Grund sollte Hanföl sowohl äußerlich als auch innerlich angewandt werden, um die Haut bestmöglich zu pflegen.

Wie Hanföl sogar Neurodermitis lindern kann

Nicht wenige Menschen leiden unter der Hautkrankheit Neurodermitis, welche insbesondere nachts unangenehme Beschwerden hervorrufen kann. Vor allem für Kinder und Babys ist das Hautekzem häufig sehr störend: Die Haut schuppt sich, nässt, rötet sich und brennt bei entsprechender Reizung schnell. Zwar gilt Neurodermitis in der Schulmedizin als unheilbar, allerdings lässt sich mit den richtigen Methoden durchaus etwas Linderung erzielen. Hier bietet sich die Verwendung von Hanföl an, welches auf die betroffenen Stellen der Haut aufgetragen und sanft einmassiert wird. Auf diese Weise lässt sich Juckreiz durch die darin enthaltenen Fettsäuren etwas lindern. Der Grund: Bei Menschen, die unter Neurodermitis leiden, liegt oft ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren in der Haut vor. Wer möchte, kann die Wirkung auch durch eine orale Einnahme des Öls unterstützen.

Hanföl – ein ideales Produkt für die Haarpflege

Bekanntlich sorgen natürliche Öle für einen optimalen Schutz der Kopfhaut sowie für eine essenzielle Versorgung der Haare mit Feuchtigkeit. Hanföl stellt eine gute Alternative zu schwerem Ölivenöl dar, denn es lässt sich leicht auswaschen und bringt dennoch einen enormen Effekt mit sich. So lässt sich das Öl entweder mit etwas Conditioner vermischt als nährende Spülung verwenden oder man trägt es pur als Haarmaske auf, die über Nacht einwirkt. Am nächsten Morgen wäscht man sich dann die Haare ganz normal und wird bemerken, dass diese deutlich weicher, seidiger und gepflegter wirken. Weiterhin schützt das Öl die Kopfhaut in der kalten Jahreszeit vor Trockenheit, was gerade durch warme Heizungsluft oft vorkommt. Übrigens: Hat man selbst keine Zeit, sich kosmetische Produkte mit Hanföl herzustellen, kann man inzwischen eine große Auswahl fertiger Kosmetika im Handel erwerben. Wichtig ist dabei allerdings, auf Zertifikate zu achten, welche die gute Qualität des Öls belegen.

Auch für den Hund bringt Hanföl einige Vorteile mit sich

Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere können von den vielen wertvollen Inhaltsstoffen des Hanföls profitieren. Für Hundebesitzer bietet es sich zum Beispiel an, einen Teelöffel des Öls in das Futter zu mischen – es sorgt für ein geschmeidiges, gesund glänzendes Fell und für eine intakte Hautbarriere. Weiterhin zeigen Studien, dass insbesondere die Inhaltsstoffe des Öls insbesondere für ältere Hunde wichtig sind: Ist ein Hund kraftlos oder vielleicht sogar appetitlos, lässt sich dieses Problem vielleicht mit Hanföl lösen. Auch bei Störungen des Verdauungstrakts sowie bei Gelenkbeschwerden und Arthritis ist Hanföl eine gute Wahl.

Wo kann man Hanföl kaufen?

Hanföl ist heutzutage bereits in vielen gut sortierten Supermärkten erhältlich, allerdings wird man am ehesten in Bio-Läden sowie in Reformhäuser fündig. Auch die Apotheke ist eine gute Anlaufstelle. Die meisten im Handel erhältlichen Produkte sind ohnehin von guter Qualität, dennoch sollte man genau hinsehen und mehrere Öle miteinander vergleichen. Besonders wichtig ist, dass keine Schadstoffe darin enthalten sind oder das Öl raffiniert ist. Denn dann lässt es sich nicht in der Küche bzw. zu kosmetischen Zwecken verwenden. Möchte man Hanföl vor allem in der Küche nutzen, sollte es sich idealerweise explizit um ein als Speiseöl beschriebenes Produkt handeln.

So funktioniert CBD Öl gegen chronische Schmerzen

So funktioniert CBD Öl gegen chronische Schmerzen

By admin3 on May 28, 2017 in Schmerzen & Krankheiten

So funktioniert CBD Öl gegen chronische Schmerzen
Chronische Schmerzen können sich in vielfältiger Weise zeigen: Sie können durch Entzündungen entstehen, in Form von Krämpfen äußern oder auch als Muskel-, Nerven- oder Kopfschmerzen auftreten. Wer häufiger unter chronischen Beschwerden leidet, sollte sich einmal CBD Öl näher ansehen. Hierbei handelt es sich um ein reines Naturprodukt, das aus der Cannabispflanze gewonnen wird.

Natürlich ist das Öl kein Rauschmittel, denn THC ist darin nur in minimaler Menge enthalten. Ansonsten würde das Produkt unter das Betäubungsmittelgesetz fallen und wäre nicht frei verkäuflich. Moderne Züchtungen ermöglichen allerdings, dass der Hauptbestandteil, CBD, in den Ölen dominiert und sie somit problemlos im Handel erworben werden können. Vielmehr wirkt das CBD entspannend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Wie CBD Öl richtig angewendet wird, das man dabei beachten sollte und für welche Beschwerden es sich eignet, stellen wir nachfolgend genauer vor.

Schmerzen und Entzündungen wirksam mit CBD Öl behandeln

Cannabis ist in Deutschland vor allem als Rauschmittel bekannt – doch nicht jeder weiß, dass die Cannabispflanze bereits seit vielen Jahrhunderten gleichzeitig einer der wertvollsten Heilpflanzen überhaupt darstellt. Ganz egal, ob es sich um Hautekzeme, um Entzündungen oder Verspannungen handelt – das darin enthaltene Cannabidiol (CBD) kann zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden beitragen. Es wirkt sich in keinster Weise berauschend auf den Geist aus, sondern sorgt lediglich für einen beruhigten, entspannten Zustand.

Cannabisöl lässt sich zu jeder beliebigen Tageszeit anwenden, ohne dass man Nebenwirkungen zu befürchten hat. Besonders zu empfehlen ist der Verzehr von CBD Öl bei chronischen Schmerzen oder Krämpfen. Es bringt eine antioxidative Wirkung mit sich und fängt schädliche freie Radikale im Körper ein, welche bei Entzündungen schnell entstehen.

CBD Öl kann entweder als alleiniges Heilmittel oder auch in Kombination mit Medikamenten aus der Apotheke eingenommen werden. Wer bereits eine konventionelle Schmerztherapie mit entsprechenden Präparaten begonnen hat, kann diese durch CBD Öl ergänzen. Weiterhin belegen inzwischen zahlreiche Studien, dass das darin enthaltene Cannabidiol den insgesamten Bedarf an normalen Schmerzmitteln deutlich reduzieren kann.

Leidet man unter einer chronischen Erkrankung, sind mit verbundene Schmerzen fast immer klassische Begleiterscheinungen. Wenn man sich im Internet Rezensionen von anderen Käufern des CBD Öls durchliest, lässt sich schnell erkennen, dass viele Menschen unter regelmäßiger Einnahme des Öls nach und nach ihren Bedarf an Schmerzmittel verringert oder sogar vollständig abgesetzt haben. Klassische Schmerzmittel wie Morphin sorgen zwar für eine temporäre Linderung der Beschwerden, machen jedoch schnell abhängig und meist auch sehr müde. Nimmt man unterstützend oder sogar ausschließlich CBD Öl gegen die Schmerzen über einen längeren Zeitraum hinweg ein, kann dies bewirken, dass konventionelle Schmerzmittel gar nicht mehr erforderlich sind. Daher bietet sich CBD Öl vor allem für Personen an, die ohnehin bereits viele Medikamente einnehmen müssen und daher lieber vermehrt auf Naturprodukte umsteigen möchten.

Die richtige Dosierung von CBD Öl bei leichten Schmerzen

Viele Mediziner empfehlen die Einnahme von CBD Öl inzwischen, um leichte Beschwerden zu lindern. Dann sind häufig auch keine anderen Schmerzmittel erforderlich. Das sind beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden oder auch Erkältungen. Hier reicht es meist aus, wenn man jeweils morgens und abends 3-4 Tropfen des Öls einnimmt, um für eine spürbare Besserung zu sorgen. Am Abend kann der Wirkstoff Cannabidiol darüber hinaus dabei helfen, leichter einzuschlafen, da CBD Öl häufig für Müdigkeit sorgt. Wenn die Beschwerden auch nach mehreren Tagen noch bestehen, kann man die Dosis etwas erhöhen und 5-6 Tropfen pro Tag zu sich nehmen.

Wichtig ist jedoch, die Dosis immer an den im jeweiligen Produkt enthaltenen Gehalt an Cannabidiol anzupassen. Je höher der Gehalt, desto schneller wirkt das CBD Öl – doch desto langsamer sollte man seinen Körper auch daran gewöhnen. Weiterhin muss berücksichtigt werden, dass die oben genannten Empfehlungen für Erwachsene gelten.

Leidet man unter stärkeren oder chronischen Schmerzen, hat aber bislang noch keinerlei Erfahrungen mit CBD Öl gesammelt, dann sollte man mit einem leichteren Öl, in dem maximal 10 % CBD enthalten ist, mit 3 Tropfen pro Tag beginnen. Nach zwei bis drei Wochen kann man dann die Dosis auf 3 x 5 Tropfen pro Tag erhöhen. Nach einer Chemotherapie oder bei intensiven Schmerzen kann die Dosis dann noch einmal – nach Rücksprache mit einem Arzt – gesteigert werden. Alternativ dazu bietet sich der Umstieg auf ein höher konzentriertes CBD Öl an.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD Öl?

Bislang sind keine ernsthaften Nebenwirkungen bekannt, wenn es um den Verzehr von CBD Öl geht. Allerdings muss dennoch berücksichtigt werden, dass jeder Körper ganz individuell auf die Inhaltsstoffe im CBD Öl reagiert, so dass sich in Ausnahmefällen etwas stärkere Müdigkeit oder weniger Appetit zeigen können. Daher sollte man seinen Körper keinesfalls gleich bei der ersten Einnahme mit einer hohen Dosis überfordern, sondern erst einmal mit einem Tropfen beginnen. In der nachfolgenden Zeit gilt es dann, die Wirkung zu beobachten, um zu prüfen, ob der Körper auf das Öl reagiert. Falls es zu Nebenwirkungen kommen sollte, wie zum Beispiel starke Müdigkeit, sollte man die weitere Einnahme mit dem Hausarzt besprechen und die Dosis entsprechend reduzieren.

Grundsätzlich sollte man stets bedenken, dass es sich bei CBD Öl nicht um ein richtiges Medikament handelt, wie man es aus der Apotheke kennt. Vielmehr ist es ein Naturheilmittel, dessen korrekte Einnahme etwas Feingefühl und Gewöhnung bedarf. Darüber hinaus muss damit gerechnet werden, dass sich die positiven Effekte nicht schon nach ein oder zwei Einnahmen zeigen, sondern erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Dosierung.

Wo sollte man CBD Öl am besten kaufen?

Hat man sich zum Kauf von CBD Öl entschieden, sollte man sich Zeit nehmen, um ein geeignetes Produkt auszuwählen. Hochwertige, kaltgepresste Öle sind meist etwas teurer, doch dafür stimmt auch deren Qualität. Am einfachsten ist es, das Öl im Internet zu bestellen: Inzwischen gibt es viele Online-Shops mit einem großen Sortiment an verschiedenen CBD Ölen. Auch in Formhäusern, Bio-Geschäften und in gut sortierten Drogerien findet man mittlerweile vermehrt CBD Öl. Achten sollte man beim Vergleich sowohl auf den CBD-Gehalt als auch auf die allgemeine Qualität. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn der Hersteller die Quelle und Art der Produktion angibt – wenn man weiß, woher das CBD Öl stammt, kann man es auch guten Gewissens einnehmen.

Cannabis Tee – Die richtige Zubereitung

Cannabis Tee – Die richtige Zubereitung

By admin3 on May 24, 2017 in Tipps und Infos

Cannabis Tee – Freisetzung der Wirkstoffe durch richtige Zubereitung

Cannabis und auch Cannabis Tee als wirksames Mittel bei verschiedenen Krankheiten rückt immer mehr in den Fokus. Häufig wird das Cannabis dabei über einen sogenannten Vaporizer inhaliert. Durch diesen kann die passende Dosierung sehr leicht eingestellt werden. Eine weitere Möglichkeit das Cannabis zu konsumieren ist in Form eines Tees. Hierbei ist es jedoch wichtig, auf die richtige Zubereitung zu achten, da sonst die Wirkstoffe nicht freigesetzt werden. Um die optimale Wirkung zu erzielen, muss bei der Zubereitung einiges beachtet werden.

Was ist Cannabis?

Cannabis wird auch Hanf genannt und ist ein sogenanntes Hanfgewächs. Aus den verschiedenen Teilen dieser Pflanze können unterschiedliche Produkte hergestellt werden, beispielsweise die Droge Marihuana aus den getrockneten Blättern. Die Wirkstoffe der Hanfpflanze werden als Cannabinoide bezeichnet. Die zwei wichtigsten sind dabei Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Im Gegensatz zu CBD ist THC Rausch erzeugend, weshalb es rezeptpflichtig ist.

Die Anwendung von Cannabis

Aus Cannabis können viele verschiedene Produkte hergestellt werden. Der Cannabis Tee wird mit den Blüten der Pflanze aufgegossen. Aus den Stängeln der Pflanze können Seile hergestellt werden und aus den Samen Öl für den Verzehr. Die destillierten Blätter und Blüten können für ätherische Öle verwendet werden und aus den getrockneten Blättern, Blüten und Blütenständen können Marihuana und Haschisch hergestellt werden. Cannabis ist daher nicht nur als Arzneimittel gefragt, sondern wird auch in der Textilbranche, der Bauwirtschaft und als Rauschmittel genutzt.

Die Wirkung von THC

Die Wirkung des Wirkstoffes ist individuell verschieden. Sie hängt unter anderem von der seelischen und körperlichen Verfassung des Konsumierenden ab. Zusätzlich spielt die Konzentration des THC eine Rolle. Allgemein wirkt THC entspannend und schmerzlindernd. Zusätzlich hat es eine psychoaktive Wirkung, die einen Rausch auslöst. Außerdem kann THC eine antiallergische, entzündungshemmende und euphorisierende Wirkung haben.

Die Wirkung von Cannabidiol

Im Gegensatz zu THC hat Cannabidiol keine rauschauslösende Wirkung. Allerdings wirkt es ebenfalls schmerzlindernd. Weiterhin wirkt es entkrampfend und hat antibakterielle, antiseptische und Schlaf fördernde Eigenschaften.

Einsatz von Cannabinoiden

Die Wirkung von Cannabinoiden bei Krankheiten wird immer noch erforscht, es gibt jedoch schon einige Krankheiten, bei denen eine Therapie mit Cannabinoiden unterstützend genutzt wird. Haupteinsatzgebiet sind vor allem Krebs- und Tumorpatienten. Allerdings können sie auch bei bestimmten Neuropathien, multipler Sklerose oder chronischen Schmerzen eingesetzt werden.

Die Zubereitung von Cannabis Tee

Die beiden Wirkstoffe THC und CBD sind nicht in ihrer reinen Form in den Cannabisblüten enthalten. Um die sogenannten Carboxylsäuren THCA und CBDA in die richtigen Wirkstoffe umzuwandeln, müssen diese decarboxyliert werden. Die Decarboxylierung kann durch zwei verschiedene Methoden stattfinden. Die Blüten können dem Prozess vor oder während der Zubereitung ausgesetzt werden.
Für die Decarboxylierung vor der Zubereitung des Cannabis Tees werden die Blüten zehn Minuten im Backofen bei 140 Grad erhitzt. Anschließend können sie wie normaler Tee mit heißem Wasser übergossen werden und müssen dann etwa 15 Minuten ziehen.
Wenn die Decarboxylierung während der Teezubereitung stattfinden soll, müssen die Blüten länger mit Wasser gekocht werden. Dazu werden die Blüten in 330 Milliliter Wasser (für eine Portion Tee) eine Stunde lang gekocht. Der Tee sollte dabei mit geschlossenem Deckel und auf kleinster Flamme köcheln. Außerdem muss am Anfang der Zubereitung etwas Fett mit ins Wasser gegeben werden. Dafür kann beispielsweise ein Löffel Butter, Sahne oder Kokosfett hinzugegeben werden. Da Cannabinoide fettlöslich sind, bindet das Fett diese, wodurch sie besser aufgenommen werden können.

Die Dosierung des Tees

Welche Menge an Blüten mit Wasser aufgekocht werden muss, sollte vorher mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Generell sollte aber mit geringen Dosen angefangen werden, da der Tee eine relativ starke Wirkung hat. Außerdem setzt diese erst nach circa 60 bis 90 Minuten ein, sodass sich der Körper langsam daran gewöhnen kann.

Die Wirkung des Tees

Der Tee kann gegen Übelkeit, Erbrechen und sogar Magenkrämpfe helfen. Er sorgt dafür, dass sich der Verdauungstrakt entspannt und kann auch appetitanregend wirken. Außerdem hat er eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem und lindert Schmerzen.

Der Genuss von Cannabis Tee

Der Tee kann sowohl warm als auch kalt getrunken werden. Außerdem kann je nach Geschmack Honig oder etwas Milch hinzugefügt werden. Dabei ist es egal, ob es sich um normale Kuhmilch handelt oder um Mandel-, Kokos- oder auch Sojamilch handelt. Da der Aufwand bei der Zubereitung des Cannabis Tees größer ist, können auch größere Mengen zubereitet werden. Der Tee hält sich bis zu zwei Tage im Kühlschrank, ohne dass er seine Wirkung verliert.

Die Unterschiede zwischen Cannabis Tee und Hanftee

Im Unterschied zu Cannbis Tee enthält Hanftee weniger THC. Er wird aus Nutzhanf gewonnen, welcher nicht mehr als 0,2% THC enthalten darf. Im Gegensatz zum medizinischen Cannabis Tee ist Hanftee nicht verschreibungspflichtig. Deshalb gehört er zur Klasse der Lebensmittel und ist frei erhältlich. Allerdings enthält Hanftee viele Cannabiodiole, welche in unterschiedlichen Dosierungen vorhanden sein können. Medizinische Cannabisblüten müssen gesetzlich einen gleichbleibenden Gehalt und eine gleichbleibende Qualität der Wirkstoffe enthalten. Der Gehalt an Cannabidiolen im Hanftee sollte auf dem Etikett angegeben sein und nicht unter 1,5% betragen.

Die Legalität von Cannabis Tee

Da THC ein rauschauslösender Wirkstoff ist, ist Cannabis Tee in Deutschland nicht frei verkäuflich. Allerdings ist Cannabis mittlerweile als medizinischer Wirkstoff zugelassen und kann deshalb vom Arzt verschrieben werden. Die Kosten dafür können in besonders schweren Fällen von den Krankenkassen übernommen werden, dafür muss aber ein Antrag gestellt werden.

Die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Vor der erstmaligen Einnahme von Cannabis Tee sollte mit dem Arzt über mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen gesprochen werden. Cannabis kann beispielsweise auf Medikamente wirken, deren Wirkstoffe durch bestimmte Enzyme (CYP2C19 und CYP2D6) umgebaut werden. Zu diesen Medikamenten gehören beispielsweise Pantoprazol, Risperidon und Clobazam.
Außerdem verzögert die Einnahme von Cannabis den Abbau von Schmerzmitteln. Dadurch wird die Wirkung verstärkt.
Auch einige HIV-Medikamente können durch den Genuss von Cannabis in ihrer Wirkung eingeschränkt werden.

CBD kaufen: was zu beachten ist und Preisvergleiche

CBD kaufen: was zu beachten ist und Preisvergleiche

By admin3 on April 19, 2017 in Tipps und Infos

Wann immer von Cannabis die Rede war, dachten Menschen in der Vergangenheit an Rauschwirkungen, Drogenkonsum und THC als Auslöser verzerrter Wahrnehmungen. Tatsächlich liegen aber neben dem psychoaktiven THC noch andere Cannabinoide im Hanf vor. Zudem ist Hanf nicht gleich Hanf. Das berauschende THC entstammt der männlichen Hanfpflanze. Das nicht berauschende CBD stammt aus dem weiblichen Industrie- oder Faserhanf. CBD kaufen ist eine Option.

Im Unterschied zum THC werden dem CBD medizinische Wirkungen auf breiter Basis zugeschrieben. Dennoch gelten entsprechende Präparate bisher als Nahrungsergänzung. Der Grund liegt darin, dass es trotz zahlreicher wissenschaftlicher Labor- oder Tierstudien noch zu wenige Langzeitstudien und kaum exakte Erkenntnisse über die Wirkmechanismen von CBD gibt. De facto wird aber die heilwirksame Wirkung von CBD allgemein anerkannt. Daher wurde medizinischer Cannabis in Form von CBD in vielen Staaten der Erde legalisiert.

Cannabidiol, kurz CBD, ist als eines von mittlerweile 90 identifizierten Cannabinoiden vor beliebt. Es gilt vielen als Wunderwaffe gegen verschiedene Beschwerden und Erkrankungsfolgen. Daher informieren wir an dieser Stelle über wichtige Fragen rund um CBD.

Was macht CBD besonders?

CBD, als Abkürzung für Cannabidiol in Umlauf, ist ein chemischer Wirkstoff, der zur Gruppe der Cannabinoide gehört. Diese sind natürliche Produkte aus Hanfpflanzen. CBD und THC sind ähnlich aufgebaut. Sie haben sogar eine ziemlich identische chemische Formel. Sowohl im Aussehen, wie im Geruch könnte man beide kaum unterscheiden. Beim CBD kann allerdings eine geringfügige Abweichung bei der molekularen Struktur festgestellt werden. Das genügt, um dieses Cannabinoid als nicht psychotrop zu kennzeichnen. CBD erzeugt – im Gegensatz zum THC – keine berauschenden Wirkungen.

Der im Handel legal erhältliche medizinische Cannabis enthält meistens zehn bis 20 Prozent CBD. Der Restgehalt an THC ist so gering, dass er 0,3 bis 0,7 Prozent nicht überschreitet. Je weniger THC in CBD Öl enthalten ist, desto reiner und hochwertiger ist das CBD-Produkt. Nun lässt sich aber eine Faserhanfpflanze nicht ohne langwierige Zuchtergebnisse dahingehend trimmen, einen besonders hohen CBD-Gehalt zu entwickeln.

CBD ist vor allem in den oberen Pflanzenteilen und Blüten anzutreffen. Die meisten Hanfpflanzen haben einen CBD-Anteil von 4 Prozent. Bisher war logischerweise der THC-Gehalt wesentlich interessanter. Der industrielle Hanf wird erst jetzt wirtschaftlich interessant. Entsprechende Zuchtergebnisse werden in den nächsten zehn Jahren vorliegen. Der industrielle Faserhanf gehört zur Sorte Cannabis Sativa Linnaeus. CBD stammt aus dem weiblichen Hanf, der kaum psychoaktive Substanzen enthält.

Wo können Interessenten CBD kaufen?

Für CBD Öl gibt es derzeit zahlreiche europäische Anbieter, unter anderem in Deutschland, Dänemark, Österreich, den Niederlanden oder der Schweiz. Jeder Händler, den wir hier benennen, führt CBD Öl in unterschiedlichen Konzentrationen. Zusätzlich haben die meisten ein variables Hanfprodukte-Sortiment, das individuell zusammengestellt wird. Wer CBD kaufen möchte, kann folgende Einkaufsquellen nutzen:

Nordic Oil
CandroPharm
Seedsman
CBDKaufen
CBD-Care
Hempamed
Cannawelt
Elixinol
MediHemp
Bio CBD
Sensi Seeds
Cannawelt
Weed Seed
Dutch Headshop
oder CBD Vital

Die meisten CBD Öle haben einen CBD-Gehalt von bis zu 1,0 Prozent. Bei einem 0,6-prozentigen CBD Öl ist lediglich mit schwachen Wirkungen zu rechnen. Manche Hanfshops bieten CBD Öl mit einem CBD-Gehalt von über 6,0 Prozent an. Solche CBD Öle entstammen hochwirksamen Cannabissorten, die nur selten vorkommen. Unser Rat: Kauft Eure CBD Öle nur bei seriösen Onlineshops. Bevorzugt bekannte Hersteller. Achtet auf das COA-Analysezertifikat. Außerdem sollte die Packung- oder die Packungsbeilage besagen, welche aktiven Cannabinoide enthalten sind und worin diese gelöst wurden. Meistens sind es Hanföl, Olivenöl, Alkohol und anderes. Der Kunde erwartet außerdem akkurate Dosierungs- und Mengenangaben.

Eine Warnung sei an dieser Stelle platziert. Viele Menschen, die CBD kaufen möchten, achten nicht auf seriöse Einkaufsquellen. Sie kaufen nach dem günstigsten Preis. So kommt es, dass viele Kunden vermeintlich günstiges CBD kaufen, ohne dass das Produkt einen nennenswerten CBD-Gehalt hätte. Der Hype um medizinischen Cannabis sorgt dafür, dass unseriöse Trittbrettfahrer sich am Geschäft beteiligen möchten. Die amerikanische “US Food and Drug Administration” testete 2015 und 2016 zahlreiche CBD Öle. Einige Produkte enthielten keinerlei CBD. Andere weniger als angegeben. Daher wird oft viel Geld für wenig Wirkung bezahlt. Interessenten, die CBD kaufen und sich vorab informieren möchten, sollten nach den “Warning Letters” der FDA googeln.

Ist es legal, CBD kaufen zu wollen?

CBD ist dank seines geringen THC-Gehalts ein nicht berauschendes Cannabinoid. Somit unterliegen CBD-Präparate nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Sie sind legal erhältlich. Seit 2011 gilt außerdem, dass Cannabis mit einem THC-Gehalt, der unterhalb eines Prozents liegt, ebenfalls nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Es ist folglich ebenso legal.

CBD vs. THC

THC und CBD sind unter Cannabiskennern die bekanntesten Cannabinoide. Trotz aller Ähnlichkeiten in der Formel sind sie grundverschieden. THC ist das Kürzel für Tetrahydrocannabinol. Es handelt sich dabei um den psychoaktiven Bestandteil des Marihuanas, als “weiche” Rauschdroge zu Ehren gekommen. THC macht high und euphorisch. Das liegt daran, dass die Cannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Gehirn von THC angesprochen werden. Unter Einfluss von THC verändern sich die Wahrnehmung der Umgebung, die Koordination, oder die kognitive Fähigkeiten. Außerdem wird der Appetit stimuliert.

CBD ist hingegen keine psychoaktive Substanz. High wird man damit nicht. Die Wirkungsweise des CBDs ist vorrangig medzinisch zu sehen. CBD entfaltet einen gesundheitlichen Nutzen. Es lindert Schmerzen, Angstzustände, Schlafstörungen, Spastiken und andere Beschwerden. Zukünftig könnte CBD dank seiner spezifischen Eigenschaften als Antidepressivum oder Antipsychotikum nützlich sein. Um die exakte Wirkungsbreite von CBD festzustellen, sind allerdings weitere Forschungsvorhaben nötig.

Menschen, die jetzt schon CBD kaufen, verlassen sich darauf, positive Gesundheits-Effekte zu erleben. Manche hoffen aber auch, dass CBD eine Art legales Marihuana ist und wollen es deshalb kaufen. Der THC-Gehalt ist aber derart niedrig, dass keine berauschenden Effekte zu erwarten sind.

Welche Produkte mit CBD gibt es zu kaufen?

Mittlerweile gibt es zahlreiche CBD Produkte im Handel. Die wichtigsten sind CBD Öl, CBD Pasten, CBD Kapseln, CBD Creme, CBD Lippenpflegestifte, CBD-haltige e-Liquids mit oder ohne Nikotingehalt oder CBD Kristalle. Bei einigen Händlern sind außerdem CBD Blüten zu erhalten.

Lohnenswert ist ein Vergleich der angebotenen Dosierungen und der Qualitäten von CBD-Produkten. CBD Öle werden beispielsweise je Anbieter in sehr unterschiedlichen Dosierungen angeboten. Zu den 5-, 15- und 20-prozentigen CBD Ölen bei NordicOil gesellen sich bei anderen Anbietern weitere Dosierungen. Nordic Oil bietet dafür höher dosierte CBD Pasten an. Jeder Anbieter setzt bei seinem Sortiment seine eigenen Prioritäten.

Die enthaltene Menge an CBD in einem Produkt besagt aber nicht unbedingt etwas über dessen bessere Qualität, intensivere Wirkungen oder höhere Reinheit. Die beste Qualität findet sich nach allgemeiner Auffassung bei Vollspektrum CBD Produkten. Davon abgesehen sollte der angegebene CBD Gehalt nachweislich gegeben sein. Über kurz oder lang werden sich manche Anbieter von anderen absetzen – zum Beispiel durch negative Kundenrezensionen oder positive Testergebnisse.

CBD Wirkung

Über die Wirkung von CBD-haltigen Hanfprodukten sind bereits über 50.000 Studien entstanden. Die meisten davon sind Tierstudien, Laborstudien, Befragungen, Literaturstudien oder kurze Forschungsvorhaben mit wenigen menschlichen Probanden. Die daraus resultierenden Erkenntnisse sind bereits interessant und durchaus übertragbar auf den Menschen. Der Grund liegt darin, dass jedes Säugetier ein Endocannabinoid-System mit entsprechenden Rezeptoren hat. Außerdem produzieren alle Säugetiere eine gewisse Menge Endocannabinoide.

Um aber exakte Dosierungen zu ermitteln oder eine Erklärung dafür zu finden, warum und wie genau CBD auf bestimmte Erkrankungsfolgen wirkt, sind Langzeitstudien mit ausreichend hohen Probandenzahlen notwendig. Die Pharmaindustrie hat allerdings bisher keinerlei Interesse, solche Studien zu finanzieren und durchzuführen. Daher werden es die Start-ups im Bereich medizinischer Cannabis tun müssen. Die bisher vorliegenden CBD-Studien sind in der amerikanischen Nationalbibliothek unter der Rubrik “Medizin” erfasst.

Viele Patienten profitieren bereits von den medizinisch nutzbaren Effekten des CBDs. Bisher können viele Verwender, die CBD kaufen, CBD-Präparate ohne Rezept oder nur auf Privatrezept erwerben. Die anfallenden Kosten dafür sind recht hoch. Nur bei einer kleinen, schwer kranken Patientenzahl übernehmen die Krankenkassen bisher die Kosten für Verordnungen von CBD-Präparaten. CBD wird bei Schmerzen, Entzündungen, Übelkeit infolge einer Chemotherapie, bei Magenproblemen, Diabetes-Neuropathien, Schlafproblemen, als Begleittherapie bei Suchterkrankungen, bei Epilepsie, Spastiken, Bewegungsstörungen bei Parkinson, Schizophrenie oder posttraumatischen Belastungsstörungen eingesetzt.

Interessant ist, dass es bereits Gedankenspiele gibt, bei denen THC und CBD zusammen einen therapeutischen Nutzen entfalten sollen. Manche Krebspatienten rauchen beispielsweise Marihuana, um ihre Schmerzen zu lindern. Ob das immer legal ist, soll hier nicht diskutiert werden. Fakt ist aber, dass einige dieser Patienten die Erlaubnis dafür haben, Cannabis für den Eigenbedarf anzubauen.

In Bezug auf Krebs ist erweisen, dass schwere Übelkeit durch eine Chemotherapie mit CBD gelindert werden kann. In der Erforschung sind die zellhemmenden Eigenschaften des CBD. Diese könnten sich neben den bereits bekannten schmerzlindernden und angstmindernden Effekten bei der Behandlung verschiedener Krebserkrankungen als nützlich erweisen.

Preisgestaltungen

Die Preisgestaltung der Händler von CBD-Produkten ist ebenso frei wie deren Gestaltung der Produktpalette. Von daher ist es schwer, Vergleiche zu ziehen. Zudem sagt ein günstiger Preis nichts über die Qualität eines CBD-Produktes aus. In Gedanken an Feststellungen der amerikanischen FDA über den mangelnden Gehalt an CBD in getesteten Produkten sind Zweifel angebracht, ob ein günstiger Preis vergleichbare Qualität bedeutet. Die Interessenten sollten bevorzugt dort CBD kaufen, wo sie die beste Qualität erhalten.

Generell lässt sich ein Preis aus zwei Perspektiven heraus betrachten. Relativ günstig sind niedrig dosierte CBD-Produkte, beispielsweise CBD Öl. Dieses eignen sich am besten für Menschen, die erstmals CBD kaufen. Menschen, die für sich bereits eine Dosis ermittelt haben, die ihre Beschwerden lindert, werden bevorzugt das höher dosierte CBD Öl kaufen. Fakt ist, dass hier der Preis pro Tropfen bzw. Milligramm niedriger ausfällt.

Die Preise eines Anbieters sind also immer in Relation zu anderen Parametern zu sehen. Wer eine Tabelle mit aktuellen Angeboten zum Vergleich einsehen möchte, kann das hier tun. Eine Garantie, dass diese Preise noch gelten, können wir nicht geben. Es geht hier nur darum, dass es immer wieder Angebote gibt, die genutzt werden können.

Ein wichtiges Kaufkriterium sollte neben dem Preis und der Qualität auch sein, ob es sich um ein schonend hergestelltes Vollspektrum-Präparat handelt oder nicht. In einem Vollspektrum CBD-Präparate ist neben dem angegebenen CBD-Gehalt auch das komplette Spektrum an Terpenen oder sekundären Pflanzenstoffen enthalten. Um den Preisvergleich einmal an einem aktuellen Beispiel festzumachen, vergleichen wir den Preis von CBD Öl der Firma NordicOil in verschiedenen Dosierungen.

Dieses Vollspektrum CBD Öl aus Skandinavien hat einen 0,1 Prozent liegenden THC-Gehalt, ist also hochgradig rein. Bei dem Fläschchen mit 5-prozentigem CBD Öl ist der Preis pro Fläschchen mit 39,90 Euro relativ niedrig. Bei einer Dosis von 1,7 Milligramm CBD je Tropfen kostet ein Milligramm CBD Öl exakt 7,8 Cent. Im Vergleich dazu kostet das 15-prozentige CBD Öl in gleicher Qualität pro Fläschchen 99 Euro. Hier ist die Dosis mit 5 Milligramm je Tropfen höher, der Verbrauch an Tropfen fällt also niedriger aus. Der Preis eines Milligramms CBD liegt bei günstigeren 6,6 Cent.

Wer erstmals CBD kauft, möchte vermutlich nicht gleich mit der höheren CBD-Dosis beginnen und 99 Euro oder mehr investieren, um einen Test mit CBD vorzunehmen. Insofern machen die angebotenen Dosierungen von NordicOil aus verschiedenen Perspektiven und Überlegungen Sinn.

Cannabis gegen Krebs – Wahrheit oder Lüge?

Cannabis gegen Krebs – Wahrheit oder Lüge?

By admin3 on April 19, 2017 in Schmerzen & Krankheiten

Cannabis gegen Krebs – Wahrheit oder Lüge?
Cannabis stand bis jetzt in keinem guten Ruf, außer bei den Marihuana-Konsumenten. Diese konsumierten die Pflanzenteile gesetzwidrig als weiche Droge – vor allem wegen ihres THC-Gehalts, der eine psychogene Wirkung hat. Jenseits dieser Betrachtungsweise konnte sich die Hanfpflanze in neuerer Zeit durch ein weiteres Cannabinoid Beachtung verschaffen: CBD. Dieses Cannabinoid ist nicht psychoaktiv, sondern medizinisch relevant. Eine spannende Frage, die selbst medizinische Experten umtreibt, ist: Kann Cannabis gegen Krebs helfen?

Einsatzgebiete von CBD-Präparaten

Tatsächlich ist das Einsatzgebiet für CBD-Produkte erstaunlich breit. Es betrifft neben zahlreichen Erkrankungen auch Krebs. Die enorme Wirkbreite von CBD wird mit der Tatsache erklärt, dass alle Säugetiere ein körpereigenes Endocannabinoid-System haben. Der Organismus stellt selbst Cannabinoide her, um durch ein breit verteiltes Netz von Rezeptoren ausgleichende Einflüsse geltend zu machen. Das sorgt für die sogenannte Homöostase: einen balancierenden Ausgleich zwischen parallel oder hintereinander ablaufenden biochemischen Prozessen. So verlaufen alle körperinternen Prozesse harmonisch.

Da CBD-Präparate trotz des Mangels an Langzeitstudien in vielen Kontexten medizinischen Nutzen entfalten, sind viele der potenziellen Einsatzgebiete bereits bekannt. Medizinischer Cannabis wird erfolgreich bei

bestimmten Epilepsien von Kindern und Erwachsenen
Bewegungsstörungen bei Parkinson-Patienten
Spastiken und Muskelkrämpfen bei bestimmten Behinderungen
muskulären Problemen
Arthritis und Arthrose-Schmerzen
Fibromyalgie
Übelkeit und Erbrechen durch Chemotherapie
Panikattacken und Angsterkrankungen
Schlafstörungen
diabetischen Neuropathien
posttraumatischen Belastungsstörungen
Stresserkrankungen und Burn-out
Alzheimer Demenz
Asthma
Allergien
Morbus Crohn und anderen entzündlichen Darmerkrankungen
Rheuma
und Krebs

eingesetzt. Der Knackpunkt, um den es Forschern zukünftig geht, ist nicht, ob CBD wirksam ist – sondern wie genau CBD oder THC wirken, und welche biochemischen Prozesse dabei mitwirken.

Mehr Wissen darüber zu erlangen, könnte multimodale Krebs-Therapien entstehen lassen. Die Forscher können außerdem wirksame Dosierungen oder Kombinationen mit anderen Pflanzenteilen bzw. chemischen Substanzen ermitteln, um speziellere Therapiekonzepte für bestimmte Krebserkrankungen zu erarbeiten. Insbesondere soll die Frage erforscht werden, ob Cannabis gegen Krebs mehr als nur begleitend eingesetzt werden kann – und wenn ja, in welcher Weise und bei welchen Krebsformen in besonderem Maße.

Bisher gilt Cannabis gegen Krebs als ergänzendes Therapeutikum zu schulmedizinischen Krebstherapien. Diesem Ansatz öffnet sich die Ärzteschaft allerdings eher zögerlich. Meistens sind es die Patienten selbst, die die Sprache auf Cannabispräparate bringen, oder bereits selbstfinanzierte Experimente damit vorgenommen haben. Mit ärztlicher Hilfe können Krebspatienten heute Cannabis auf Privat- oder Kassenrezept beziehen. Dabei gilt allerdings, dass die Krankenkassen nur bei ausbehandelten Patienten, bei denen es um Schmerzlinderung und die Verbesserung der Lebensqualität geht, die Kosten für Cannabispräparate übernehmen. Trotzdem nehmen heutzutage immer mehr Menschen Cannabis gegen Krebs ein. Sie genießen dadurch schmerzfreiere Tage, tieferen Schlaf, weniger Übelkeit, mehr Appetit und mehr Lebensqualität.

Nebenwirkungen

Positiv ist zu vermerken, dass bei Einsatz von Cannabis gegen Krebs nur in der Eingewöhnungszeit leichte mit mittelschwere Nebenwirkungen zu vermelden sind. Es kann zu Durchfall, Flatulenz, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Blutdruckabfall, Konzentrationsproblemen oder vermehrter Müdigkeit kommen. In der Regel sind das für viele Krebsbetroffene kleinere Übel.

Anwendung & Verwendung von CBD

Die Anwendung und Verwendung von CBD ist individuell unterschiedlich. Je nach Darreichungsform sind unterschiedliche CBD-Gehalte zu erwarten. Gemeinsam ist allen Verwendungen, dass CBD als Öl oder Paste langsam andosiert werden sollte, damit die anfänglich auftretenden Nebenwirkungen sich in Grenzen halten. Danach wird die Dosierung gesucht, die individuell als sinnvoll erscheint.

Eine oft ausreichende Dosis für den normalen Bedarf sind 5-10 Tropfen CBD dreimal am Tag. Es kann bei Krebs mit starken Schmerzen zu sehr viel höheren Dosen kommen, sodass hier keine Empfehlung gegeben werden kann. Gegebenenfalls ist die Verwendung und Dosierung von CBD mit dem behandelnden Onkologen abzustimmen. Ob CBD als E-Liquid, Kapsel, CBD Paste, Tablette oder CBD Öl zugeführt wird, ist unterschiedlich.

Ist bewiesen, dass Cannabis gegen Krebs hilft?

Zumindest gibt es starke Anhaltspunkte, dass CBD Öl gegen Übelkeit nach einer Chemotherapie hilft. Cannabis stellt auch bei krebsbedingten Schmerzen ein wirksames Mittel dar. CBD wirkt entzündungshemmend und appetitanregend, was bei Krebs hilfreich ist. Ein Problem ist die Fatigue genannte Erschöpfung nach Strahlenbehandlungen.

Problematisch am Krebs ist die Verschiedenartigkeit der Krebsarten. Manche sind aggressiv, andere schreiten nur langsam voran. Wenn Cannabis gegen Krebs eingesetzt wird, mindert es Leiden und nimmt Schmerzen. Schon 1950 ergaben erste Laborversuche, dass Cannabis eine hemmende Wirkung bei der Tumorentstehung haben kann. Seither sind krebshemmende Eigenschaften von CBD in der Erforschung. Fest steht, dass Cannabis Krebszellenkulturen, die sich in einer Petrischale befinden, abtöten kann.

Nicht nur CBD, sondern auch das berauschende THC könnte den Erfolg von Cannabis gegen Krebs sicherstellen. Synthetisch hergestelltes THC hemmt das Wachstum von Leukämie-Zellen oder Hirntumoren. Ähnliches ist bei anderen Krebszellarten und Versuchen mit anderen Cannabinoiden festgestellt worden. Interessant ist beim Einsatz von Cannabis gegen Krebs, wie genau die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems angesprochen werden und das Immunsystem aktivieren, um dem Krebs Paroli zu bieten.

Krebs hebelt bestimmte innerkörperliche Mechanismen aus, die eigentlich beschädigte, entartete oder funktionsunfähige Zellen aussortieren sollen. Die Cannabinoide könnten durch die breit im Körper verteilten Rezeptoren in der Lage sein, diese Mechanismen wieder herzustellen oder überbrückend zu wirken. Die laufenden Tierversuche geben jedenfalls einen Anlass zur Hoffnung. Untersucht wird beispielsweise, ob Cannabinoide in der Lage sind, die Tumorversorgung durch neu gebildete Blutgefäße zu unterbinden. Dadurch würde ein Krebstumor von der Versorgung mit Nährstoffen abgeschnitten werden.

In Tierversuchen hatten die mit Cannabispräparaten behandelten Tiere mit Tumoren eine deutlich längere Überlebenszeit. Bei einem besonders aggressiven Hirntumor verliefen die Tierversuche so positiv, dass nun auch bei entsprechend erkrankten Menschen Cannabis verabreicht wurde. Das Ergebnis glich dem der Tierexperimente. Trotz ihres aggressiven Hirntumors überlebten die mit Cannabis-Präparaten behandelten Patienten deutlich länger. Interessant war auch, dass sich die Überlebenszeit bei manchem weit über das erwartete Maß hinaus verlängerte, bei anderen aber nur um einige Monate. Offensichtlich hängt es nicht nur von der Krebsart ab, sondern auch von anderen Parametern, wie eine Behandlung mit CBD anschlägt.

Bis Cannabis gegen Krebs als anerkanntes Heilmittel gilt, werden noch viele medizinische Studien und Langzeitstudien mit hohen Probandenzahlen ins Land gehen. Doch es ist bereits ein Gewinn, wenn Krebspatienten sich mit frei verkäuflichem CBD versorgen können, oder bei stärkeren Schmerzen Cannabis-Präparate auf Kassenrezept erhalten.

Wie kann Cannabis therapeutisch eingesetzt werden?

Derzeit werden CBD-haltige Präparate vor allem bei Übelkeit in Folge von Bestrahlung oder Chemotherapien begleitend zu anderen Medikamenten eingesetzt. Es geht vor allem darum, die Lebensqualität zu erhöhen. cannabis wird außerdem verabreicht, um unerwünschte Nebenwirkungen von Krebsmedikamenten auszuschalten. Da manche Schmerzmedikamente bei Krebspatienten keine ausreichende Linderung bewirken, kann zusätzlich oder ersatzweise Cannabis gegen Krebs eingesetzt werden. Viele Krebspatienten haben damit bereits Erfahrungen gemacht, bevor sie hoch dosiertes CBD auf Kassenrezept erhalten.

Gibt es entsprechende Studien?

Es gibt bereits zahlreiche Laborstudien, Tierexperimente und kleinere Studien an Krebspatienten. Das Thema “Cannabis gegen Krebs” ist ein zu wichtiges, um es zu ignorieren, auch wenn die Pharmaindustrie kein großes Interesse an eigenen Studien zeigt. Was trotz bereits erstaunlich umfangreicher Studienlage aber noch fehlt, sind spezielle Studien zu allen bekannten Krebsarten, die über einen langen Zeitraum und mit hohen Probandenzahlen durchgeführt werden.

Cannabis ist kein Allheilmittel. Wird Cannabis gegen Krebs eingesetzt, kommen oft Sativex Spray, THC-haltige Canemes-Kapseln, THC-haltiges Dronabinol oder THC-haltige Cannabisblüten zur Verwendung. Wer sich für den aktuellen Stand medizinischer Verwendungen von Cannabis interessiert, kann sich hier informieren.